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	<title>Tomatenpflanzen &#8211; Unser neues Wir</title>
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		<title>Tomatenanbau: Von der Aussaat bis zur Ernte</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Unser neues Wir]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 02 Feb 2022 22:08:46 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Wer im Sommer saftige, sonnengereifte Tomaten aus eigenem Anbau genießen möchte, sollte bereits im Frühjahr]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><button class="responsivevoice-button" type="button" title="ResponsiveVoice Tap to Start/Stop Speech" data-rvtts-action="speak" data-rvtts-text="Wer im Sommer saftige, sonnengereifte Tomaten aus eigenem Anbau genießen möchte, sollte bereits im Frühjahr mit der Planung beginnen. Die Anzucht der robusten Nachtschattengewächse gelingt auch Hobbygärtnern mit etwas Fingerspitzengefühl und den richtigen Kniffen. Der Startschuss fällt im Haus: Die frühe Aussaat Bereits Ende März ist der ideale Zeitpunkt gekommen, um mit der Vorzucht im Haus zu starten. In dieser Phase sind die jungen Pflänzchen noch sehr empfindlich und müssen vor den kalten Temperaturen der letzten Fröste geschützt werden. Für die Aussaat eignen sich flache Saatschalen, die mit einer speziellen, nährstoffarmen Anzuchterde gefüllt werden. Diese lockere Erde begünstigt die Wurzelbildung und verhindert, dass die zarten Wurzeln Schaden nehmen. Sobald die ersten kräftigen Keimblätter erscheinen und sich danach das vierte echte Blattpaar entwickelt hat, steht der nächste wichtige Schritt an: das Pikieren. Dabei werden die Sämlinge behutsam vereinzelt und in eigene, kleine Pflanztöpfe mit einem höheren Nährstoffgehalt umgesetzt. Dieser Vorgang gibt jeder Pflanze mehr Raum, um sich kräftig zu entwickeln. Wenn die Setzlinge schließlich acht Blätter ausgebildet haben, sind ihre Wurzeln meist so stark gewachsen, dass erneut ein größeres Gefäß notwendig ist. Ein geräumigerer Topf stellt sicher, dass die Wurzeln nicht im Wachstum gehemmt werden und die Pflanze optimal mit Nährstoffen versorgt wird. Der Umzug nach Draußen: Auspflanzen ins Freiland Nach den Eisheiligen, also in der Zeit von Mitte Mai bis Juni, dürfen die kräftigen jungen Tomatenpflanzen ihren endgültigen Platz im Freien beziehen. Die Wahl des Standortes ist entscheidend für eine reiche Ernte. Tomaten lieben die Wärme und sind echte Sonnenanbeter. Ein vollsonniger, windgeschützter Platz, beispielsweise an einer Südwand des Hauses, ist ideal. Der Boden sollte tiefgründig, locker und reich an Humus sein. Eine großzügige Zugabe von Kompost oder gut verrottetem Stallmist vor dem Einpflanzen schafft die perfekte Grundlage. Beim Einpflanzen ist ein cleverer Gärtnertrick besonders effektiv: Die Tomatenpflanze wird nicht nur bis zum Wurzelballen, sondern bis zum untersten Blattansatz in die Erde gesetzt. Der untere Teil des Stängels, der nun unterirdisch liegt, bildet daraufhin zusätzliche Wurzeln aus. Dieses erweiterte Wurzelsystem macht die Pflanze stabiler und verbessert ihre Fähigkeit, Wasser und Nährstoffe aufzunehmen. Ein ausreichender Pflanzabstand von etwa 90 Zentimetern zwischen den einzelnen Gewächsen ist unerlässlich. Er gewährleistet, dass jede Pflanze genug Licht erhält und dass die Blätter nach einem Regenschauer schnell abtrocknen können. Die richtige Pflege für gesunde Pflanzen und eine reiche Ernte Tomatenpflanzen sind dankbar für kontinuierliche Pflege. Beim Gießen ist Sorgfalt geboten: Die Pflanzen sollten stets von unten, direkt an der Wurzel, gewässert werden. Die Blätter und Stängel müssen trocken bleiben, da Feuchtigkeit auf dem Laub die Entstehung von Pilzkrankheiten wie der gefürchteten Braunfäule begünstigt. Ein Regenschutz, etwa durch ein Vordach oder ein spezielles Tomatendach, ist daher von unschätzbarem Wert. Da Tomatenpflanzen schnell in die Höhe schießen, benötigen sie frühzeitig eine stabile Stütze. Ein langer Bambusstock oder ein Spiralstab, an den der Haupttrieb angebunden wird, verhindert, dass die Pflanze unter der Last ihrer Früchte abknickt oder bricht. Ein weiterer zentraler Pflegegang ist das regelmäßige Ausgeizen. Dabei werden die kleinen Seitentriebe, die in den Blattachseln wachsen, ausgebrochen. Dies lenkt die gesamte Energie der Pflanze in die Bildung und das Wachstum der Haupttriebe und Früchte anstatt in überflüssiges Blattwerk. Zusätzlich ist es ratsam, die untersten Blätter bis zu einer Höhe von etwa 30 Zentimetern über dem Boden zu entfernen. Dies verbessert die Belüftung im Wurzelbereich und minimiert ebenfalls das Risiko von Bodenpilzen. Die Belohnung: Die Ernte der aromatischen Früchte Von Juli bis in den September hinein kann schließlich geerntet werden. Die Tomaten sind perfekt reif, wenn sie sich gleichmäßig und kräftig rot gefärbt haben und sich bei leichtem Druck leicht nachgeben. Durch die geschickte Auswahl verschiedener Sorten und eine geschickte zeitliche Staffelung bei der Aussaat lässt sich die Erntesaison wunderbar verlängern und man kann sich über viele Wochen an dem unvergleichlichen Geschmack selbst angebauter Tomaten erfreuen." data-rvtts-voice="Deutsch Female" data-rvtts-brand-url="https://responsivevoice.org/?utm_source=wordpress-plugin&amp;utm_medium=referral&amp;utm_campaign=powered-by" data-rvtts-brand-label="Powered by ResponsiveVoice"><svg class="rvtts-icon" width="22" height="22" viewBox="0 0 22 22" fill="currentColor" aria-hidden="true" focusable="false"><path fill-rule="evenodd" clip-rule="evenodd" d="M11 0C4.92345 0 0 4.92345 0 11C0 13.2683 0.690345 15.3772 1.86621 17.1221L0.811724 21.0517L4.70345 20.0124C6.48621 21.2641 8.65586 22 11 22C17.0766 22 22 17.0766 22 11C22 4.92345 17.0766 0 11 0ZM3.99793 9.99862C3.99793 9.44483 4.44552 8.99724 4.99931 8.99724C5.5531 8.99724 6.00069 9.44483 6.00069 9.99862V12.0014C6.00069 12.5552 5.5531 13.0028 4.99931 13.0028C4.44552 13.0028 3.99793 12.5552 3.99793 12.0014V9.99862ZM8.99724 13.9966C8.99724 14.5503 8.54966 14.9979 7.99586 14.9979C7.44207 14.9979 6.99448 14.5503 6.99448 13.9966V7.99586C6.99448 7.44207 7.44207 6.99448 7.99586 6.99448C8.54966 6.99448 8.99724 7.44207 8.99724 7.99586V13.9966ZM12.0014 17.0007C12.0014 17.5545 11.5538 18.0021 11 18.0021C10.4462 18.0021 9.99862 17.5545 9.99862 17.0007V4.99931C9.99862 4.44552 10.4462 3.99793 11 3.99793C11.5538 3.99793 12.0014 4.44552 12.0014 4.99931V17.0007ZM14.9979 13.9966C14.9979 14.5503 14.5503 14.9979 13.9966 14.9979C13.4428 14.9979 12.9952 14.5503 12.9952 13.9966V7.99586C12.9952 7.44207 13.4428 6.99448 13.9966 6.99448C14.5503 6.99448 14.9979 7.44207 14.9979 7.99586V13.9966ZM18.0021 12.0014C18.0021 12.5552 17.5545 13.0028 17.0007 13.0028C16.4469 13.0028 15.9993 12.5552 15.9993 12.0014V9.99862C15.9993 9.44483 16.4469 8.99724 17.0007 8.99724C17.5545 8.99724 18.0021 9.44483 18.0021 9.99862V12.0014Z"/></svg><span class="responsivevoice-button__label">Listen to this</span></button></br></p>



<p class="wp-block-paragraph">Wer im Sommer saftige, sonnengereifte Tomaten aus eigenem Anbau genießen möchte, sollte bereits im Frühjahr mit der Planung beginnen. Die Anzucht der robusten Nachtschattengewächse gelingt auch Hobbygärtnern mit etwas Fingerspitzengefühl und den richtigen Kniffen.</p>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>Der Startschuss fällt im Haus: Die frühe Aussaat</strong></h4>



<p class="wp-block-paragraph">Bereits Ende März ist der ideale Zeitpunkt gekommen, um mit der Vorzucht im Haus zu starten. In dieser Phase sind die jungen Pflänzchen noch sehr empfindlich und müssen vor den kalten Temperaturen der letzten Fröste geschützt werden. Für die Aussaat eignen sich flache Saatschalen, die mit einer speziellen, nährstoffarmen Anzuchterde gefüllt werden. Diese lockere Erde begünstigt die Wurzelbildung und verhindert, dass die zarten Wurzeln Schaden nehmen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sobald die ersten kräftigen Keimblätter erscheinen und sich danach das vierte echte Blattpaar entwickelt hat, steht der nächste wichtige Schritt an: das Pikieren. Dabei werden die Sämlinge behutsam vereinzelt und in eigene, kleine Pflanztöpfe mit einem höheren Nährstoffgehalt umgesetzt. Dieser Vorgang gibt jeder Pflanze mehr Raum, um sich kräftig zu entwickeln. Wenn die Setzlinge schließlich acht Blätter ausgebildet haben, sind ihre Wurzeln meist so stark gewachsen, dass erneut ein größeres Gefäß notwendig ist. Ein geräumigerer Topf stellt sicher, dass die Wurzeln nicht im Wachstum gehemmt werden und die Pflanze optimal mit Nährstoffen versorgt wird.</p>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>Der Umzug nach Draußen: Auspflanzen ins Freiland</strong></h4>



<p class="wp-block-paragraph">Nach den Eisheiligen, also in der Zeit von Mitte Mai bis Juni, dürfen die kräftigen jungen Tomatenpflanzen ihren endgültigen Platz im Freien beziehen. Die Wahl des Standortes ist entscheidend für eine reiche Ernte. Tomaten lieben die Wärme und sind echte Sonnenanbeter. Ein vollsonniger, windgeschützter Platz, beispielsweise an einer Südwand des Hauses, ist ideal. Der Boden sollte tiefgründig, locker und reich an Humus sein. Eine großzügige Zugabe von Kompost oder gut verrottetem Stallmist vor dem Einpflanzen schafft die perfekte Grundlage.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Beim Einpflanzen ist ein cleverer Gärtnertrick besonders effektiv: Die Tomatenpflanze wird nicht nur bis zum Wurzelballen, sondern bis zum untersten Blattansatz in die Erde gesetzt. Der untere Teil des Stängels, der nun unterirdisch liegt, bildet daraufhin zusätzliche Wurzeln aus. Dieses erweiterte Wurzelsystem macht die Pflanze stabiler und verbessert ihre Fähigkeit, Wasser und Nährstoffe aufzunehmen. Ein ausreichender Pflanzabstand von etwa 90 Zentimetern zwischen den einzelnen Gewächsen ist unerlässlich. Er gewährleistet, dass jede Pflanze genug Licht erhält und dass die Blätter nach einem Regenschauer schnell abtrocknen können.</p>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>Die richtige Pflege für gesunde Pflanzen und eine reiche Ernte</strong></h4>



<p class="wp-block-paragraph">Tomatenpflanzen sind dankbar für kontinuierliche Pflege. Beim Gießen ist Sorgfalt geboten: Die Pflanzen sollten stets von unten, direkt an der Wurzel, gewässert werden. Die Blätter und Stängel müssen trocken bleiben, da Feuchtigkeit auf dem Laub die Entstehung von Pilzkrankheiten wie der gefürchteten Braunfäule begünstigt. Ein Regenschutz, etwa durch ein Vordach oder ein spezielles Tomatendach, ist daher von unschätzbarem Wert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Da Tomatenpflanzen schnell in die Höhe schießen, benötigen sie frühzeitig eine stabile Stütze. Ein langer Bambusstock oder ein Spiralstab, an den der Haupttrieb angebunden wird, verhindert, dass die Pflanze unter der Last ihrer Früchte abknickt oder bricht. Ein weiterer zentraler Pflegegang ist das regelmäßige Ausgeizen. Dabei werden die kleinen Seitentriebe, die in den Blattachseln wachsen, ausgebrochen. Dies lenkt die gesamte Energie der Pflanze in die Bildung und das Wachstum der Haupttriebe und Früchte anstatt in überflüssiges Blattwerk. Zusätzlich ist es ratsam, die untersten Blätter bis zu einer Höhe von etwa 30 Zentimetern über dem Boden zu entfernen. Dies verbessert die Belüftung im Wurzelbereich und minimiert ebenfalls das Risiko von Bodenpilzen.</p>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>Die Belohnung: Die Ernte der aromatischen Früchte</strong></h4>



<p class="wp-block-paragraph">Von Juli bis in den September hinein kann schließlich geerntet werden. Die Tomaten sind perfekt reif, wenn sie sich gleichmäßig und kräftig rot gefärbt haben und sich bei leichtem Druck leicht nachgeben. Durch die geschickte Auswahl verschiedener Sorten und eine geschickte zeitliche Staffelung bei der Aussaat lässt sich die Erntesaison wunderbar verlängern und man kann sich über viele Wochen an dem unvergleichlichen Geschmack selbst angebauter Tomaten erfreuen.</p>
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