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	<title>Pflanzen &#8211; Unser neues Wir</title>
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		<title>Veränderung der Spielumgebung – große Wirkung auf das Immunsystem von Kindern</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Unser neues Wir]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 28 Apr 2026 11:13:00 +0000</pubDate>
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<h2 class="wp-block-heading">Studie aus Finnland zeigt überraschend schnelle Effekte</h2>



<p>Eine finnische Forschungsgruppe hat untersucht, welchen Einfluss die Spielumgebung auf die Gesundheit von Kindergartenkindern haben könnte. Die Ergebnisse sind bemerkenswert: Bereits eine vergleichsweise kleine Anpassung der Spielplatzgestaltung führte innerhalb weniger Wochen zu messbaren Veränderungen im Immunsystem der Kinder.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Natürliche Materialien statt Kies und Asphalt</h2>



<p>Die Wissenschaftler griffen in mehreren Kindertagesstätten gezielt in die Gestaltung der Außenspielflächen ein. Anstatt auf übliche Beläge wie Kies oder Asphalt zu setzen, brachten sie verschiedene natürliche Substanzen aus. Dazu zählten Waldboden, Moos, Laub sowie heimische Pflanzenarten. Ziel war es, die Kinder auf spielerische Weise mit den Mikroorganismen in Kontakt bringen zu lassen, die in natürlichen Umgebungen vorkommen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Deutliche biologische Unterschiede nach nur 28 Tagen</h2>



<p>Die Auswirkungen ließen nicht lange auf sich warten. Schon nach vier Wochen stellten die Forschenden signifikante biologische Unterschiede fest. Bei den Mädchen und Jungen, die sich auf den naturnah gestalteten Flächen bewegten, zeigte sich eine größere Vielfalt an Mikroben – sowohl auf der Haut als auch im Darm. Diese erhöhte mikrobielle Diversität gilt in der Fachwelt als wichtiger Indikator für ein gut funktionierendes Immunsystem.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Höhere regulatorische T-Zellen als Schutz vor Überreaktionen</h2>



<p>Ein weiterer Befund betraf spezifische Immunzellen. Die Kinder mit dem häufigeren Kontakt zu natürlichen Materialien wiesen höhere Werte an sogenannten regulatorischen T-Zellen auf. Diese Zellen spielen eine zentrale Rolle bei der Kontrolle von Entzündungsprozessen, indem sie übermäßige Immunreaktionen eindämmen. Ein Mangel an diesen Zellen wird unter anderem mit der Entwicklung von Allergien und Autoimmunerkrankungen in Verbindung gebracht. Bei der Vergleichsgruppe, die weiterhin auf konventionellen Spielplatzbelägen spielte, blieben diese Veränderungen aus.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Bestätigung der Biodiversitätshypothese</h2>



<p>Die Untersuchung liefert damit weitere Argumente für die sogenannte Biodiversitätshypothese. Diese geht davon aus, dass ein geringer Kontakt mit einer artenreichen natürlichen Umgebung – wie er im städtischen Lebensstil häufig vorkommt – das Risiko für allergische und immunologische Erkrankungen erhöhen kann. Die finnischen Daten untermauern diesen Zusammenhang, da sie zeigen, wie schnell selbst einfache naturnahe Maßnahmen das Immunsystem positiv beeinflussen können.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Bemerkenswert geringer Aufwand für potenziell große Wirkung</h2>



<p>Was die Studie besonders hervorhebt, ist die Schlichtheit der Intervention. Die Kinder mussten keine extremen Outdoor-Aktivitäten ausüben oder lange Zeit in der Wildnis verbringen. Es handelte sich um das gewohnte, alltägliche Spielen – nur in einer Umgebung, die natürlicher gestaltet war als üblich. Offenbar genügt schon ein regelmäßiger, kleinteiliger Kontakt mit Erde und Pflanzen, um das innere mikrobielle Gleichgewicht und die Reifung des Immunsystems zu beeinflussen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Kritische Einordnung und offene Fragen</h2>



<p>Die Ergebnisse sind vielversprechend, werfen aber auch Fragen auf. So bleibt unklar, ob die beobachteten Veränderungen langfristig stabil sind und ob sie tatsächlich zu einer geringeren Rate an Allergien oder anderen Immunerkrankungen führen. Zudem wurden die Kinder nur über einen relativ kurzen Zeitraum begleitet. Ob sich die Effekte bei unterschiedlichen Jahreszeiten oder in anderen geografischen Regionen ebenfalls zeigen, ist bislang nicht ausreichend erforscht. Dennoch liefert die Arbeit einen wichtigen Hinweis darauf, dass Stadtplanung und Gestaltung von öffentlichen Spielflächen gesundheitliche Aspekte stärker berücksichtigen könnten.</p>



<p><strong>Quellen:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Roslund, M. I. et al. (2020):</strong> &#8222;A biodiversity intervention alters the gut and skin microbiome and immune markers in children in a randomized controlled trial.&#8220; Veröffentlicht in: <em>Science Advances</em>, Vol. 6, No. 43. DOI: 10.1126/sciadv.aba2578</li>



<li><strong>Haahtela, T. et al. (2019):</strong> &#8222;The biodiversity hypothesis and allergic disease: world allergy organization position statement.&#8220; <em>World Allergy Organization Journal</em>.</li>



<li><strong>von Hertzen, L. et al. (2011):</strong> &#8222;Natural immunity. Biodiversity loss and inflammatory diseases are two global megatrends that might be related.&#8220; <em>EMBO Reports</em>.</li>
</ul>
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		<title>Hügelkultur: Was vergrabenes Holz im Beet bringt</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Unser neues Wir]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 27 Apr 2026 11:13:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Selbstversorgung]]></category>
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		<category><![CDATA[Permakultur]]></category>
		<category><![CDATA[Pflanzen]]></category>
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Das hat weniger mit fehlender Wirksamkeit zu tun als mit der praktischen Umsetzung: Hügelkultur ist arbeitsintensiv und schwer mechanisierbar. Für große landwirtschaftliche Betriebe ist sie daher kaum relevant. Erst durch einzelne Praktiker und Veröffentlichungen im Bereich der Permakultur erreichte das Konzept ein internationales Publikum und wurde verstärkt diskutiert. Biologische Prozesse im Inneren des Beets Im Kern basiert Hügelkultur auf nachvollziehbaren biologischen Vorgängen. Das im Boden eingelagerte Holz verändert über Jahre hinweg die Struktur und Eigenschaften des Beets. Eine zentrale Rolle spielt die Fähigkeit von Holz, Wasser zu speichern. Während des Zersetzungsprozesses entwickelt es eine poröse Struktur, die Feuchtigkeit aufnehmen und zeitverzögert wieder abgeben kann. Dadurch bleibt der Boden auch in trockeneren Phasen länger feucht, was den Bewässerungsaufwand reduziert. Parallel dazu setzt das verrottende Material Nährstoffe frei. Dieser Prozess verläuft langsam und kontinuierlich, im Gegensatz zu schnell wirkenden Düngemitteln. Pflanzen profitieren davon, weil die Versorgung gleichmäßiger erfolgt und weniger Verluste durch Auswaschung entstehen. Auch die Temperatur im Beet wird beeinflusst. Die mikrobielle Aktivität erzeugt Wärme, was vor allem im Frühjahr einen kleinen, aber messbaren Vorteil bringen kann. Pflanzen wachsen früher an, und die Saison kann sich leicht verlängern. Ein weiterer wichtiger Aspekt ist das Bodenleben. Pilze und Mikroorganismen bauen das Holz ab und schaffen dabei eine lockere, gut durchlüftete Struktur. Diese Bedingungen fördern die Wurzelentwicklung und unterstützen ein stabiles ökologisches Gleichgewicht im Boden. Warum Pflanzen zunächst schwächeln können So überzeugend die langfristigen Effekte sind, im ersten Jahr zeigt sich oft das Gegenteil. Frisches Holz enthält kaum Stickstoff, benötigt ihn aber für den Abbauprozess. Mikroorganismen entziehen dem umliegenden Boden diesen Nährstoff, wodurch er vorübergehend für Pflanzen fehlt. Die Folge sind typische Mangelsymptome wie gelbliche Blätter und schwaches Wachstum. Dieses Phänomen ist kein Hinweis auf ein Scheitern der Methode, sondern ein vorübergehender Effekt. Wer dem entgegenwirken will, kann beim Aufbau gezielt gegensteuern. Eine ausreichende Schicht aus Kompost oder gut verrottetem organischem Material liefert zusätzlichen Stickstoff. Alternativ können Pflanzen eingesetzt werden, die selbst Stickstoff binden und damit das System stabilisieren. Nach dieser Anfangsphase kehrt sich der Effekt in der Regel um, und das Beet beginnt, Nährstoffe abzugeben. Nicht jedes Holz ist geeignet Die Auswahl des Holzes beeinflusst maßgeblich, wie schnell und effektiv der Zersetzungsprozess abläuft. Grundsätzlich eignen sich viele heimische Laubhölzer, da sie vergleichsweise zügig verrotten und Nährstoffe freisetzen. Problematisch sind hingegen große Mengen frischen Nadelholzes. Harze verzögern den Abbau deutlich und können die Entwicklung des Beets bremsen. Noch kritischer ist behandeltes Holz, das Schadstoffe enthalten kann. Diese gelangen im Laufe der Zeit in den Boden und damit potenziell auch in die Pflanzen. Ein Sonderfall ist Walnussholz. Es enthält natürliche Substanzen, die das Wachstum anderer Pflanzen hemmen können. In kleinen Mengen spielt das kaum eine Rolle, größere Anteile sollten jedoch vermieden werden. Aufbau eines Hügelbeets in der Praxis Die Anlage eines Hügelbeets folgt einem klaren Prinzip: grobes Material nach unten, feineres nach oben, ergänzt durch organische Zwischenschichten. Zunächst wird ein Graben ausgehoben, in den größere Holzstücke locker eingelegt werden. Darauf folgen kleinere Äste und organisches Material wie Laub oder Grasschnitt. Eine Schicht aus Kompost sorgt für die nötige Nährstoffbasis. Abschließend wird alles mit Erde bedeckt, sodass ein erhöhter Hügel entsteht. Diese Form ist typisch, aber nicht zwingend notwendig. Auch eine flache Variante, bei der das Holz unter der Oberfläche bleibt, erfüllt denselben Zweck. Wichtig ist, die entstandene Struktur nicht zu verdichten. Das Beet sollte möglichst nicht betreten werden, damit die lockere Durchlüftung erhalten bleibt. Wissenschaftliche Einordnung und Datenlage Die wissenschaftliche Untersuchung der Hügelkultur ist bislang begrenzt. Es existieren kaum umfassende Studien, die die Methode als Ganzes analysieren. Stattdessen stützt sich das Wissen vor allem auf Einzelaspekte, die gut erforscht sind. Bekannt ist, dass organische Substanz im Boden die Wasserhaltefähigkeit verbessert und das Bodenleben fördert. Ebenso ist belegt, dass bestimmte Pilznetzwerke Pflanzen bei der Aufnahme von Nährstoffen unterstützen. Diese Effekte sprechen grundsätzlich für die Funktionsweise der Methode. Weniger belastbar sind hingegen konkrete Zahlen, die in vielen Veröffentlichungen kursieren. Angaben zu stark erhöhten Nährstoffwerten oder mikrobieller Aktivität lassen sich oft nicht eindeutig auf seriöse Studien zurückführen. Hier ist Vorsicht angebracht. Nutzen und Grenzen im Alltag Hügelkultur bietet eine praktische Möglichkeit, organische Gartenabfälle sinnvoll zu nutzen. Statt Holzreste zu entsorgen, werden sie in den Boden integriert und tragen langfristig zur Verbesserung der Bodenqualität bei. Dieser Ansatz ist ressourcenschonend und kostengünstig. Allerdings eignet sich die Methode nicht für jede Situation. Wer wenig Platz hat oder schnelle Ergebnisse erwartet, wird mit anderen Anbaumethoden oft besser fahren. Auch der anfängliche Arbeitsaufwand ist nicht zu unterschätzen. Für größere Gärten mit regelmäßig anfallendem Schnittgut kann Hügelkultur dagegen eine stabile und langlebige Lösung sein. Nach der Aufbauphase reduziert sich der Pflegeaufwand, während die positiven Effekte über Jahre hinweg erhalten bleiben. Literatur: Hügelkultur: What Is It, and Should It Be Used in Home Gardens? von Linda Chalker-Scott Bestelle die Bücher bei Amazon: Mischkulturen für Flachbeete und Hügelbeete von Mario Howard Hügelbeete, Hochbeete, Hangbeete bauen und bepflanzen von Peter Himmelhuber Hügelkultur : die Gartenbau-Methode der Zukunft von Hans Beba, Hermann Andrä Als Partner von Affiliate-Programmen verdient „Unser neues Wir“ an qualifizierten Verkäufen. Für einen Einkauf über die Affiliate-Links wird kein Mehrpreis berechnet.", "Deutsch Female");
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<p>Holz im Boden vergraben und darauf Gemüse anbauen – das wirkt im ersten Moment wie ein Experiment. Tatsächlich handelt es sich bei der Hügelkultur um eine seit Jahrzehnten bekannte Gartenpraxis. Sie wird immer wieder neu entdeckt, kritisch hinterfragt und in unterschiedlichen Kontexten angewendet. Zwischen Begeisterung und Skepsis lohnt sich ein genauer Blick darauf, was diese Methode tatsächlich leistet – und wo ihre Grenzen liegen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Ursprung und Verbreitung der Idee</h2>



<p>Der Begriff „Hügelkultur“ ist kein modernes Schlagwort. Er lässt sich bis in die 1960er Jahre zurückverfolgen, als ein deutscher Hobbygärtner seine Beobachtungen zu Pflanzenwachstum auf verrottendem Holz systematisch festhielt. Aus einer zunächst einfachen Idee entwickelte sich im Laufe der Zeit eine Methode, die in verschiedenen Gartenkreisen weitergegeben und angepasst wurde.</p>



<p>Eine breite Bekanntheit blieb lange aus. Das hat weniger mit fehlender Wirksamkeit zu tun als mit der praktischen Umsetzung: Hügelkultur ist arbeitsintensiv und schwer mechanisierbar. Für große landwirtschaftliche Betriebe ist sie daher kaum relevant. Erst durch einzelne Praktiker und Veröffentlichungen im Bereich der Permakultur erreichte das Konzept ein internationales Publikum und wurde verstärkt diskutiert.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Biologische Prozesse im Inneren des Beets</h2>



<p>Im Kern basiert Hügelkultur auf nachvollziehbaren biologischen Vorgängen. Das im Boden eingelagerte Holz verändert über Jahre hinweg die Struktur und Eigenschaften des Beets.</p>



<p>Eine zentrale Rolle spielt die Fähigkeit von Holz, Wasser zu speichern. Während des Zersetzungsprozesses entwickelt es eine poröse Struktur, die Feuchtigkeit aufnehmen und zeitverzögert wieder abgeben kann. Dadurch bleibt der Boden auch in trockeneren Phasen länger feucht, was den Bewässerungsaufwand reduziert.</p>



<p>Parallel dazu setzt das verrottende Material Nährstoffe frei. Dieser Prozess verläuft langsam und kontinuierlich, im Gegensatz zu schnell wirkenden Düngemitteln. Pflanzen profitieren davon, weil die Versorgung gleichmäßiger erfolgt und weniger Verluste durch Auswaschung entstehen.</p>



<p>Auch die Temperatur im Beet wird beeinflusst. Die mikrobielle Aktivität erzeugt Wärme, was vor allem im Frühjahr einen kleinen, aber messbaren Vorteil bringen kann. Pflanzen wachsen früher an, und die Saison kann sich leicht verlängern.</p>



<p>Ein weiterer wichtiger Aspekt ist das Bodenleben. Pilze und Mikroorganismen bauen das Holz ab und schaffen dabei eine lockere, gut durchlüftete Struktur. Diese Bedingungen fördern die Wurzelentwicklung und unterstützen ein stabiles ökologisches Gleichgewicht im Boden.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Warum Pflanzen zunächst schwächeln können</h2>



<p>So überzeugend die langfristigen Effekte sind, im ersten Jahr zeigt sich oft das Gegenteil. Frisches Holz enthält kaum Stickstoff, benötigt ihn aber für den Abbauprozess. Mikroorganismen entziehen dem umliegenden Boden diesen Nährstoff, wodurch er vorübergehend für Pflanzen fehlt.</p>



<p>Die Folge sind typische Mangelsymptome wie gelbliche Blätter und schwaches Wachstum. Dieses Phänomen ist kein Hinweis auf ein Scheitern der Methode, sondern ein vorübergehender Effekt.</p>



<p>Wer dem entgegenwirken will, kann beim Aufbau gezielt gegensteuern. Eine ausreichende Schicht aus Kompost oder gut verrottetem organischem Material liefert zusätzlichen Stickstoff. Alternativ können Pflanzen eingesetzt werden, die selbst Stickstoff binden und damit das System stabilisieren. Nach dieser Anfangsphase kehrt sich der Effekt in der Regel um, und das Beet beginnt, Nährstoffe abzugeben.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Nicht jedes Holz ist geeignet</h2>



<p>Die Auswahl des Holzes beeinflusst maßgeblich, wie schnell und effektiv der Zersetzungsprozess abläuft. Grundsätzlich eignen sich viele heimische Laubhölzer, da sie vergleichsweise zügig verrotten und Nährstoffe freisetzen.</p>



<p>Problematisch sind hingegen große Mengen frischen Nadelholzes. Harze verzögern den Abbau deutlich und können die Entwicklung des Beets bremsen. Noch kritischer ist behandeltes Holz, das Schadstoffe enthalten kann. Diese gelangen im Laufe der Zeit in den Boden und damit potenziell auch in die Pflanzen.</p>



<p>Ein Sonderfall ist Walnussholz. Es enthält natürliche Substanzen, die das Wachstum anderer Pflanzen hemmen können. In kleinen Mengen spielt das kaum eine Rolle, größere Anteile sollten jedoch vermieden werden.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Aufbau eines Hügelbeets in der Praxis</h2>



<p>Die Anlage eines Hügelbeets folgt einem klaren Prinzip: grobes Material nach unten, feineres nach oben, ergänzt durch organische Zwischenschichten. Zunächst wird ein Graben ausgehoben, in den größere Holzstücke locker eingelegt werden. Darauf folgen kleinere Äste und organisches Material wie Laub oder Grasschnitt.</p>



<p>Eine Schicht aus Kompost sorgt für die nötige Nährstoffbasis. Abschließend wird alles mit Erde bedeckt, sodass ein erhöhter Hügel entsteht. Diese Form ist typisch, aber nicht zwingend notwendig. Auch eine flache Variante, bei der das Holz unter der Oberfläche bleibt, erfüllt denselben Zweck.</p>



<p>Wichtig ist, die entstandene Struktur nicht zu verdichten. Das Beet sollte möglichst nicht betreten werden, damit die lockere Durchlüftung erhalten bleibt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wissenschaftliche Einordnung und Datenlage</h2>



<p>Die wissenschaftliche Untersuchung der Hügelkultur ist bislang begrenzt. Es existieren kaum umfassende Studien, die die Methode als Ganzes analysieren. Stattdessen stützt sich das Wissen vor allem auf Einzelaspekte, die gut erforscht sind.</p>



<p>Bekannt ist, dass organische Substanz im Boden die Wasserhaltefähigkeit verbessert und das Bodenleben fördert. Ebenso ist belegt, dass bestimmte Pilznetzwerke Pflanzen bei der Aufnahme von Nährstoffen unterstützen. Diese Effekte sprechen grundsätzlich für die Funktionsweise der Methode.</p>



<p>Weniger belastbar sind hingegen konkrete Zahlen, die in vielen Veröffentlichungen kursieren. Angaben zu stark erhöhten Nährstoffwerten oder mikrobieller Aktivität lassen sich oft nicht eindeutig auf seriöse Studien zurückführen. Hier ist Vorsicht angebracht.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Nutzen und Grenzen im Alltag</h2>



<p>Hügelkultur bietet eine praktische Möglichkeit, organische Gartenabfälle sinnvoll zu nutzen. Statt Holzreste zu entsorgen, werden sie in den Boden integriert und tragen langfristig zur Verbesserung der Bodenqualität bei. Dieser Ansatz ist ressourcenschonend und kostengünstig.</p>



<p>Allerdings eignet sich die Methode nicht für jede Situation. Wer wenig Platz hat oder schnelle Ergebnisse erwartet, wird mit anderen Anbaumethoden oft besser fahren. Auch der anfängliche Arbeitsaufwand ist nicht zu unterschätzen.</p>



<p>Für größere Gärten mit regelmäßig anfallendem Schnittgut kann Hügelkultur dagegen eine stabile und langlebige Lösung sein. Nach der Aufbauphase reduziert sich der Pflegeaufwand, während die positiven Effekte über Jahre hinweg erhalten bleiben.</p>



<h3 class="wp-block-heading has-medium-font-size">Literatur:</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li class="has-medium-font-size"><strong><a href="https://pnwmg.mastergardenerfoundation.org/wp-content/uploads/sites/38/2021/10/FS283E.pdf" target="_blank" aria-label="Hügelkultur: What Is It, and Should It Be Used in Home Gardens? von Linda Chalker-Scott (opens in a new tab)" rel="noreferrer noopener" class="ek-link">Hügelkultur: What Is It, and Should It Be Used in Home Gardens? von Linda Chalker-Scott</a></strong></li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading"><strong><strong>Bestelle die Bücher bei Amazo</strong>n</strong>:</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li class="has-medium-font-size"><strong><a href="https://amzn.to/3QsqE7L" target="_blank" aria-label="Mischkulturen für Flachbeete und Hügelbeete von Mario Howard (opens in a new tab)" rel="noreferrer noopener" class="ek-link">Mischkulturen für Flachbeete und Hügelbeete von Mario Howard</a></strong></li>



<li class="has-medium-font-size"><strong><a aria-label="Hügelbeete, Hochbeete, Hangbeete bauen und bepflanzen von Himmelhuber (opens in a new tab)" href="https://amzn.to/4mS5iwF" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="ek-link">Hügelbeete, Hochbeete, Hangbeete bauen und bepflanzen von Peter Himmelhuber</a></strong></li>



<li class="has-medium-font-size"><strong><a href="https://amzn.to/4e9KuOX" target="_blank" aria-label="Hügelkultur : die Gartenbau-Methode der Zukunft von Hans Beba, Hermann Andrä (opens in a new tab)" rel="noreferrer noopener" class="ek-link">Hügelkultur : die Gartenbau-Methode der Zukunft von Hans Beba, Hermann Andrä</a></strong></li>
</ul>



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<p>Für einen Einkauf über die Affiliate-Links wird kein Mehrpreis berechnet.</p>
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		<title>Pflanzen im Klangcheck: Wie Schall das Wachstum beeinflussen kann</title>
		<link>https://www.unserneueswir.de/pflanzen-reagieren-auf-schall/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Unser neues Wir]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 04 Mar 2026 12:13:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Wissenswertes]]></category>
		<category><![CDATA[Akustik]]></category>
		<category><![CDATA[Botanik]]></category>
		<category><![CDATA[Enzyme]]></category>
		<category><![CDATA[Experimente]]></category>
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		<category><![CDATA[kHz]]></category>
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<p>Dass Musik und Geräusche eine Wirkung auf den Menschen haben, ist allgemein bekannt. Doch wie sieht es mit der Pflanzenwelt aus? Die Vorstellung, dass Gewächse auf akustische Reize reagieren, klingt zunächst nach esoterischem Wunderglauben. Tatsächlich gibt es jedoch eine Reihe wissenschaftlicher Untersuchungen, die belegen, dass Pflanzen keineswegs teilnahmslos in ihrer Umgebung stehen. Sie nehmen mechanische Schwingungen wahr und reagieren darauf mit spezifischen biologischen Prozessen. Es sind nicht die Melodien, die sie verstehen, sondern die physikalischen Frequenzen, die auf sie einwirken.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Die unsichtbare Kraft der Schwingungen</strong></h2>



<p>Im Gegensatz zum Menschen besitzen Pflanzen keine Ohren, dennoch verfügen sie über eine ausgeprägte Sensibilität für ihre Umwelt. Schallwellen sind letztlich mechanische Schwingungen, die im Frequenzbereich von Hertz bis Kilohertz liegen und auf die Zellen der Pflanzen treffen. Diese Vibrationen bleiben nicht ohne Folge. Die Zellmembranen werden angeregt, wodurch sogenannte mechanosensitive Ionenkanäle geöffnet werden. Dieser Vorgang ist mit der Reaktion auf Berührung oder Wind vergleichbar, nur dass er durch gezielte Töne ausgelöst wird und dadurch wesentlich kontrollierter abläuft.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Messbare Veränderungen im Pflanzenstoffwechsel</strong></h2>



<p>In verschiedenen Versuchsreihen wurden Pflanzen ganz bewusst bestimmten Tonfrequenzen ausgesetzt, um die daraus resultierenden Effekte zu dokumentieren. Die Beobachtungen zeigen, dass sich der Stoffwechsel der Gewächse anpasst. So konnte etwa eine veränderte Aufnahme von Nährstoffen festgestellt werden, die direkt mit der Beschallung zusammenhing. Auch das Wachstumsveränderte sich merklich, und bestimmte Enzyme wurden aktiviert, die im Ruhezustand nicht in dieser Form in Erscheinung treten. Diese Reaktionen sind jedoch nicht pauschal für jede Pflanze gleich, sondern hängen stark von der Dauer der Einwirkung und der spezifischen Frequenz ab.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Eine Frage der Einordnung</strong></h2>



<p>Wichtig ist die Unterscheidung, dass es sich hierbei um akustische und nicht um elektromagnetische Wellen handelt. Es geht also um hör- oder unhörbare Schallfrequenzen, die auf das Gewebe treffen. Dabei zeigt sich, dass Pflanzen keine feste Eigenfrequenz besitzen, die man einfach anregen könnte. Vielmehr reagieren sie situativ auf die äußeren Reize. Die Forschung steht hier noch am Anfang, doch die bisherigen Erkenntnisse deuten darauf hin, dass Klang weit mehr ist als nur ein ästhetisches Phänomen – er ist ein Faktor, der das pflanzliche Leben auf eine bislang unterschätzte Weise beeinflussen kann.</p>



<p></p>
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		<title>Die stille Weisheit der Natur verstehen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Unser neues Wir]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 15 Jan 2026 12:13:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Seit Jahrhunderten beobachten Menschen Tiere, Pflanzen und Landschaften, um daraus Erkenntnisse für ein gesundes und]]></description>
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<p>Seit Jahrhunderten beobachten Menschen Tiere, Pflanzen und Landschaften, um daraus Erkenntnisse für ein gesundes und ausgeglichenes Leben zu gewinnen. Lange bevor es moderne Wissenschaft gab, galt die Natur als verlässlicher Lehrmeister. Wer genau hinsieht, erkennt: Tiere treffen instinktiv Entscheidungen, die ihrem Überleben dienen. Diese natürlichen Prinzipien lassen sich auch auf den Menschen übertragen und bieten zeitlose Orientierung für Alltag, Gesundheit und inneres Gleichgewicht.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Warum Tiere die besseren Ratgeber sind</strong></h2>



<p>Tiere prüfen ihre Umgebung nicht mit Messgeräten oder Analysen, sondern mit Erfahrung und Instinkt. Ein Pferd wählt nur sauberes, frisches Wasser, weil sein Körper Gefahr sofort erkennt. Genau darin liegt eine Lehre: Natürliche Quellen, klare Bäche und unverfälschtes Wasser waren schon immer Grundlage von Gesundheit. Wer Wasser aus reiner Umgebung bevorzugt, entscheidet sich bewusst für Qualität statt Bequemlichkeit.</p>



<p>Auch andere Tiere zeigen, wo sichere und gesunde Orte sind. Katzen suchen sich warme, geschützte Plätze, die Ruhe und Erholung versprechen. Ein Schlafplatz, der sich an solchen Kriterien orientiert, fördert Regeneration und Wohlbefinden. Ebenso verraten Maulwürfe mit ihren Gängen fruchtbare Böden, während Schlangen sonnenreiche, ausgeglichene Standorte bevorzugen. Die Natur markiert ihre besten Plätze selbst, man muss nur lernen, sie zu lesen.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Natürliche Nahrung als Quelle von Kraft</strong></h2>



<p>In der freien Natur wird nichts verschwendet. Früchte, die von Insekten oder Würmern berührt wurden, sind meist reif und unbelastet. Auch Pilze, die von kleinen Lebewesen angenommen werden, gelten traditionell als Zeichen für Bekömmlichkeit. Diese Beobachtungen erinnern daran, dass nicht perfekte Optik, sondern natürliche Reife und Herkunft entscheidend sind.</p>



<p>Eine Ernährung mit viel grünem Blattgemüse, Kräutern und pflanzlicher Kost spiegelt das wider, was auch Pflanzenfresser in der Natur zu sich nehmen. Diese Nahrung stärkt Muskeln, Herz und Kreislauf und versorgt den Körper mit Mineralstoffen und sekundären Pflanzenstoffen. Die Nähe zur natürlichen Ernährung bedeutet oft mehr Energie und Widerstandskraft.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Leben im Rhythmus von Licht und Wasser</strong></h2>



<p>Vögel folgen dem Tageslicht. Wer mit dem Sonnenaufgang aktiv wird und mit der Dämmerung zur Ruhe kommt, unterstützt seinen biologischen Rhythmus. Dieser natürliche Wechsel wirkt sich positiv auf Schlaf, Konzentration und Leistungsfähigkeit aus. Die frühen Stunden des Tages gelten nicht ohne Grund als besonders klar und produktiv.</p>



<p>Wasser spielt dabei eine ebenso zentrale Rolle. Regelmäßiges Schwimmen oder bewusste Bewegung im Wasser entlastet Gelenke, stärkt den Kreislauf und schafft ein Gefühl von Leichtigkeit. Der Mensch findet im Wasser eine ursprüngliche Form der Bewegung, die Körper und Geist verbindet.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Stille, Himmel und innere Balance</strong></h2>



<p>Der Blick in den Himmel öffnet den Geist. Weite, Licht und Bewegung der Wolken helfen, Gedanken zu ordnen und Abstand vom Alltag zu gewinnen. Gleichzeitig wirkt bewusste Stille wie ein Gegengewicht zur ständigen Reizüberflutung. Weniger Worte, mehr Aufmerksamkeit und ruhige Momente fördern innere Klarheit und Gelassenheit.</p>



<p>In der Natur existiert Stille nicht als Leere, sondern als Raum für Wahrnehmung. Wer lernt, öfter zuzuhören als zu sprechen, entdeckt eine tiefere Verbindung zu sich selbst und zur Umgebung. Daraus entsteht Frieden, der nicht von äußeren Umständen abhängig ist.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Die Sprache der Natur neu entdecken</strong></h2>



<p>All diese Beobachtungen zeigen: Die Natur gibt ständig Hinweise, wie gesundes, bewusstes Leben gelingen kann. Tiere handeln nicht zufällig, Pflanzen wachsen nicht ohne Grund an bestimmten Orten. Wer diese Zeichen ernst nimmt, findet Orientierung für Wohnen, Ernährung, Tagesrhythmus und innere Ruhe. Die Natur spricht unaufhörlich – man muss nur bereit sein, ihr zuzuhören.</p>
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		<title>Essbare Pflanzen &#8211; Die Mariendistel</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Unser neues Wir]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 29 Jan 2023 15:02:21 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Die Mariendistel, regional auch Christi Krone, Donnerdistel, Fieberdistel, Fechdistel, Frauendistel sowie Heilandsdistel genannt und auch]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Die Mariendistel, regional auch Christi Krone, Donnerdistel, Fieberdistel, Fechdistel, Frauendistel sowie Heilandsdistel genannt und auch mit den Namen der Früchte Marienkörner oder Stechkörner bezeichnet, gehört zu den Korbblütlergewächsen und dort der Unterfamilie der Carduoideae an. Der Name der Mariendistel entstammt einer alten Legende, nach der die weißen Streifen auf ihren Blättern von der Milch der Jungfrau Maria stammen.</p>



<p>Die Mariendistel gilt als Heilpflanze der Leber. Sie unterstützt die Leberentgiftung mit Hilfe des heilsamen Inhaltsstoffs Silymarin und fördert die Regeneration des Organs. Das Silymarin stärkt zum einen die Hülle der Leberzellen, so dass Schadstoffe schlechter eindringen können.</p>



<p>Junge Blätter, Blütenknospen und die Pfahlwurzel gelten nämlich als delikates Gemüse.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1024" height="576" src="https://www.unserneueswir.de/wp-content/uploads/2023/01/Mariendistel-2023-02-1024x576.jpg" alt="Mariendistel" class="wp-image-1924" srcset="https://www.unserneueswir.de/wp-content/uploads/2023/01/Mariendistel-2023-02-1024x576.jpg 1024w, https://www.unserneueswir.de/wp-content/uploads/2023/01/Mariendistel-2023-02-600x338.jpg 600w, https://www.unserneueswir.de/wp-content/uploads/2023/01/Mariendistel-2023-02-300x169.jpg 300w, https://www.unserneueswir.de/wp-content/uploads/2023/01/Mariendistel-2023-02-768x432.jpg 768w, https://www.unserneueswir.de/wp-content/uploads/2023/01/Mariendistel-2023-02-1536x864.jpg 1536w, https://www.unserneueswir.de/wp-content/uploads/2023/01/Mariendistel-2023-02.jpg 1920w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<h3 class="wp-block-heading">Die 7 wichtigsten Vorteile der Mariendistel</h3>



<p>Die Mariendistel ist eine uralte Pflanze mit einer rosa-violetten Blüte, die in der Vergangenheit als Medizin verwendet wurde. Heute ist sie ein beliebtes Ergänzungsmittel zur Unterstützung der Lebergesundheit. Der hohe Gehalt an Antioxidantien, darunter das Flavonoid Silymarin, ist für viele der krankheitsvorbeugenden Eigenschaften der Mariendistel verantwortlich. Du kannst die Mariendistel in Form von Kapseln oder Kräuterextrakten einnehmen, aber auch Mariendisteltee zubereiten. Hier sind sieben durch die Forschung belegte gesundheitliche Vorteile der Mariendistel:</p>



<p><strong>1. Unterstützt die Gesundheit der Leber</strong></p>



<p>Als Entgifter des Blutes ist die Leber ständig mit der Verarbeitung von Giftstoffen beschäftigt. Diese Gifte können die Leber schädigen, wenn sie nicht durch Antioxidantien geschützt ist. Antioxidantien neutralisieren freie Radikale, d. h. Moleküle, die Schäden durch Gifte verursachen. Einige Antioxidantien, wie z. B. Glutathion, werden von der Leber selbst produziert, wobei diese Produktion mit zunehmendem Alter nachlässt. Es wurde festgestellt, dass die Mariendistel nicht nur selbst Antioxidantien liefert, sondern auch die lebereigene Produktion von Glutathion ankurbelt.</p>



<p>Der stärkste Wirkstoff der Mariendistel ist Silymarin, ein Antioxidans, das die Leberzellen nachweislich vor Mutationen und Schäden schützt. Es wirkt als Toxin-Blocker, indem es verhindert, dass Toxine an Rezeptoren auf den Leberzellmembranen binden. Diese Erkenntnisse legen nahe, dass die Mariendistel ein nützliches Mittel zur Vorbeugung von Leberzirrhose, Lebererkrankungen und möglicherweise Leberkrebs sein könnte.</p>



<p><strong>2. Schützt das alternde Gehirn</strong></p>



<p>Die Ablagerung von Amyloid-Plaques im Gehirn ist die Hauptursache für das Fortschreiten von Demenz und Alzheimer-Krankheit. Wenn das Gehirn altert, können die natürlichen Entgiftungsmechanismen nicht mehr alle Amyloid-Plaque-Ablagerungen während des Schlafs entfernen. Die Mariendistel kann möglicherweise helfen, indem sie die Amyloid-Plaques im Gehirn reduziert, wie dies in Tierversuchen nachgewiesen wurde.</p>



<p></p>



<p>Zwar gibt es keine Humanstudien über die Wirkung der Mariendistel auf Menschen mit neurodegenerativen Erkrankungen, aber die entzündungshemmenden und antioxidativen Eigenschaften der Mariendistel könnten dazu beitragen, die Auswirkungen des Alterns auf das Gehirn zu mildern.</p>



<p><strong>3. Unterstützt einen gesunden Blutzuckerspiegel</strong></p>



<p>Der in der Mariendistel enthaltene Wirkstoff Silymarin kann auch zur Kontrolle des Blutzuckerspiegels beitragen. Eine im Journal of Diabetes Research veröffentlichte Studie untersuchte fünf klinische Studien mit 270 Patienten. Sie kam zu dem Schluss, dass Silymarin den Blutzuckerspiegel deutlich senkt und Diabetikern und Prädiabetikern bei der Kontrolle des Blutzuckerspiegels helfen könnte. Das Trinken von Mariendisteltee zu einer Mahlzeit kann helfen, Blutzuckerspitzen zu vermeiden, und die regelmäßige Einnahme von Mariendistel könnte das Risiko der Entwicklung von Diabetes senken.</p>



<p><strong>4. Kann helfen, Krebs zu bekämpfen</strong></p>



<p>Das in der Mariendistel enthaltene Silymarin kann dazu beitragen, die Entstehung von Krebs zu verhindern. Es wirkt, indem es die natürliche Immunantwort des Körpers gegen Krebszellen unterstützt und das Tumorwachstum direkt hemmt. In Reagenzglasstudien hat sich gezeigt, dass Silymarin vor Brust-, Prostata-, Blasen-, Haut-, Dickdarm-, Nieren- und Lungenkrebs schützt. Es gibt keine Studien am Menschen, aber Antioxidantien wie das in der Mariendistel enthaltene Silymarin haben sich in Untersuchungen außerhalb des Körpers als vielversprechend erwiesen.</p>



<p><strong>5. Steigert die Muttermilchproduktion</strong></p>



<p>Das in der Mariendistel enthaltene Silymarin ist ein Galaktagogum, d. h. es steigert die Produktion und den Fluss der Muttermilch bei stillenden Müttern. In einer zweimonatigen Studie steigerten Mütter, die täglich 420 mg Silymarin einnahmen, ihre Muttermilchproduktion um 86 % im Vergleich zu Müttern, die ein Placebo einnahmen. Die Studie bestätigte auch, dass die Einnahme von Silymarin keinen Einfluss auf die Qualität des Milchflusses hat, was bedeutet, dass es ein hervorragendes Mittel für stillende Mütter ist, die mit einem geringen Milchfluss zu kämpfen haben.</p>



<p><strong>6. Verbessert Akne</strong></p>



<p>Aknebehandlungen sind in der Regel topische Produkte, die auf das Gesicht aufgetragen werden. Interessanterweise wurde die orale Einnahme von Mariendistel mit einer Verbesserung der Aknesymptome in Verbindung gebracht. In einer Studie mit 56 Patienten verringerte sich die Anzahl der Akneläsionen nach nur achtwöchiger Einnahme der Mariendistel um 53 %. Die Forscher führten diese Ergebnisse auf die antioxidativen und entzündungshemmenden Eigenschaften der Mariendistel zurück.</p>



<p><strong>7. Unterstützt die Knochengesundheit bei postmenopausalen Frauen</strong></p>



<p>Die konsequente Einnahme von Mariendistel könnte Frauen in und nach den Wechseljahren helfen, Osteoporose vorzubeugen, d. h. der Abnahme der Knochendichte, die ein hohes Risiko für Knochenbrüche mit sich bringt. Frauen nach der Menopause sind am stärksten von Osteoporose bedroht, da der Verlust von Östrogen mit einem Verlust der Knochendichte einhergeht.</p>



<p>Das in der Mariendistel enthaltene Silymarin macht sie zu einem Phytoöstrogen, was bedeutet, dass sie auf Östrogenrezeptoren wirkt und bei Östrogenmangel östrogenähnliche Wirkungen hat. In einem Mausmodell für Osteoporose, die durch Östrogenmangel verursacht wird, wurde festgestellt, dass die orale Verabreichung von Mariendistel den Knochenverlust reduziert.</p>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>Mariendistel für die Gesundheit der Leber und darüber hinaus</strong></h4>



<p>Die Mariendistel ist zwar vor allem für ihre Vorteile für die Lebergesundheit bekannt, aber sie ist auch ein natürliches Heilmittel, das bei Akne, niedrigem Milchfluss, hohem Blutzucker und möglicherweise sogar bei altersbedingtem kognitivem Abbau helfen kann. Die Mariendistel hilft auch bei der Vorbeugung von Krebs, Osteoporose bei Frauen und Leberkrankheiten. Einige Mariendistelpräparate enthalten Silymarin in konzentrierter Form, während andere Kapseln das ganze Pulver gemahlen enthalten. Wie bei allen Kräutern ist es wichtig, die auf dem Produktetikett angegebene empfohlene Tagesdosis einzuhalten.</p>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>Wichtig</strong></h4>



<p>Beachte, dass auch natürliche Substanzen manchmal unerwünschte Wirkungen haben können. Um deine Sicherheit zu gewährleisten, solltest du unbedingt mit einem Arzt sprechen, bevor du pflanzliche Produkte oder Nahrungsergänzungsmittel einnimmst, insbesondere wenn du an einer Krankheit leidest, andere Medikamente oder Nahrungsergänzungsmittel einnimmst oder schwanger bist.</p>



<p style="font-size:10px">Übersetzt aus dem Englischen: https://scitechdaily.com/top-7-benefits-of-milk-thistle-backed-by-science/</p>
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		<title>Essbare Pflanzen  &#124; Das Hirtentäschel</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Unser neues Wir]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 17 Aug 2022 19:51:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Selbstversorgung]]></category>
		<category><![CDATA[Blüten]]></category>
		<category><![CDATA[Hirtentäschel]]></category>
		<category><![CDATA[Hirtentäschelkraut]]></category>
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					<description><![CDATA[Das Hirtentäschel ist eine ein- oder zweijährige Pflanze mit einem aufrechten Hauptstamm, der je nach]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-family: tahoma, arial, helvetica, sans-serif; font-size: 14pt;">Das Hirtentäschel ist eine ein- oder zweijährige Pflanze mit einem aufrechten Hauptstamm, der je nach Bedingungen zwischen 3 und 40 cm lang wird. Der Stängel kann behaart oder glatt sein. Das Hirtentäschel wächst aus einer Grundrosette von Blättern, die von tief gefiedert bis kaum gezähnt sein können. Sie ist sehr variabel, was wahrscheinlich auf ihre Neigung zur Selbstbestäubung zurückzuführen ist. Die Blüten erscheinen in aufrechten Trauben, sind weiß und bis zu 2,5 mm groß. Sie haben das klassische Kreuzblütenmuster mit vier kreuzförmig angeordneten Blütenblättern. Die Früchte sind aufrecht, wie Dreiecke, die auf der Spitze stehen, und werden oft als &#8222;handtaschenartig&#8220; beschrieben. Die herzförmigen „Blättchen“ sind typisch für das Hirtentäschelkraut.</span><br />
<span id="more-1462"></span><br />
<strong><span style="font-family: tahoma, arial, helvetica, sans-serif; font-size: 14pt;">Wächst in Ritzen</span></strong></p>
<p><span style="font-family: tahoma, arial, helvetica, sans-serif; font-size: 14pt;">Das Hirtentäschel ist für den Anbau auf gestörten und kultivierten Böden gut geeignet. Man findet es leicht in den Ritzen von Gehwegen, auf Brachflächen, an Straßenrändern oder Waldrändern. Die beste Zeit für die Ernte ist zwischen April und Juni, obwohl die Pflanze das ganze Jahr über erhältlich ist. Sie gilt als Zeigerpflanze für nährstoffreiche Böden, die vor allem reich an Stickstoff sind. Ernte nur Pflanzen, die frei von einem weißen Pilzbelag sind.</span></p>
<p><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-1478" src="https://www.unserneueswir.de/wp-content/uploads/2022/08/Hirtentaeschelkraut-2022-04.jpg" alt="Hirtentaeschelkraut" width="1920" height="1280" srcset="https://www.unserneueswir.de/wp-content/uploads/2022/08/Hirtentaeschelkraut-2022-04.jpg 1920w, https://www.unserneueswir.de/wp-content/uploads/2022/08/Hirtentaeschelkraut-2022-04-600x400.jpg 600w, https://www.unserneueswir.de/wp-content/uploads/2022/08/Hirtentaeschelkraut-2022-04-300x200.jpg 300w, https://www.unserneueswir.de/wp-content/uploads/2022/08/Hirtentaeschelkraut-2022-04-1024x683.jpg 1024w, https://www.unserneueswir.de/wp-content/uploads/2022/08/Hirtentaeschelkraut-2022-04-768x512.jpg 768w, https://www.unserneueswir.de/wp-content/uploads/2022/08/Hirtentaeschelkraut-2022-04-1536x1024.jpg 1536w, https://www.unserneueswir.de/wp-content/uploads/2022/08/Hirtentaeschelkraut-2022-04-390x260.jpg 390w, https://www.unserneueswir.de/wp-content/uploads/2022/08/Hirtentaeschelkraut-2022-04-520x347.jpg 520w, https://www.unserneueswir.de/wp-content/uploads/2022/08/Hirtentaeschelkraut-2022-04-740x493.jpg 740w" sizes="(max-width: 1920px) 100vw, 1920px" /></p>
<h4><span style="font-family: tahoma, arial, helvetica, sans-serif; font-size: 14pt;"><strong>Reich an Vitaminen und Mineralstoffen</strong></span></h4>
<p><span style="font-family: tahoma, arial, helvetica, sans-serif; font-size: 14pt;">Das gesamte Hirtentäschel ist essbar und reich an den Vitaminen A, B, C und K sowie Eisen, Kalium, Kalzium und Eiweiß. In Japan wird es in großem Umfang als Gemüse angebaut.</span></p>
<h4><strong><span style="font-family: tahoma, arial, helvetica, sans-serif; font-size: 14pt;">Inhaltsstoffe</span></strong></h4>
<p><span style="font-family: tahoma, arial, helvetica, sans-serif; font-size: 14pt;">Die  Inhaltsstoffe sind je nach Art unterschiedlich, aber unter anderem: gefäßaktive Amine wie Cholin, Acetylcholin, Aminophenole und Tyramin, Spuren des Alkaloids Bursin, Senfglykoside (heute als Glucosinolate bekannt), Diosmin, Gerbstoffe, ätherische Öle, Mineralstoffe wie Kalzium, Eisen, Kalium, Natrium, Schwefel, Zink und Flavonoidglykoside</span></p>
<h4><span style="font-family: tahoma, arial, helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: 18.6667px;"><strong>Geschmack</strong></span></span></h4>
<p><span style="font-family: tahoma, arial, helvetica, sans-serif; font-size: 14pt;">Das Hirteltäschel schmeckt scharf, salzig, adstringierend und leicht bitter.</span></p>
<h4><span style="font-family: tahoma, arial, helvetica, sans-serif; font-size: 14pt;"><strong>Wirkung auf den Körper</strong></span></h4>
<p><span style="font-family: tahoma, arial, helvetica, sans-serif; font-size: 14pt;">Das Hirtentäschel soll <a href="https://www.spektrum.de/lexikon/ernaehrung/adstringierend/148" target="_blank" rel="noopener">adstringierend</a>, kreislaufanregend, harntreibend, emmenagog (regt die Monatsblutung an), blutstillend, blutdrucksenkend, harntreibend, antimikrobiell sein und die Gebärmutter anregen.</span></p>
<p><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-1480" src="https://www.unserneueswir.de/wp-content/uploads/2022/08/Hirtentaeschelkraut-2022-05.jpg" alt="Hirtentaeschelkraut" width="1920" height="1280" srcset="https://www.unserneueswir.de/wp-content/uploads/2022/08/Hirtentaeschelkraut-2022-05.jpg 1920w, https://www.unserneueswir.de/wp-content/uploads/2022/08/Hirtentaeschelkraut-2022-05-600x400.jpg 600w, https://www.unserneueswir.de/wp-content/uploads/2022/08/Hirtentaeschelkraut-2022-05-300x200.jpg 300w, https://www.unserneueswir.de/wp-content/uploads/2022/08/Hirtentaeschelkraut-2022-05-1024x683.jpg 1024w, https://www.unserneueswir.de/wp-content/uploads/2022/08/Hirtentaeschelkraut-2022-05-768x512.jpg 768w, https://www.unserneueswir.de/wp-content/uploads/2022/08/Hirtentaeschelkraut-2022-05-1536x1024.jpg 1536w, https://www.unserneueswir.de/wp-content/uploads/2022/08/Hirtentaeschelkraut-2022-05-390x260.jpg 390w, https://www.unserneueswir.de/wp-content/uploads/2022/08/Hirtentaeschelkraut-2022-05-520x347.jpg 520w, https://www.unserneueswir.de/wp-content/uploads/2022/08/Hirtentaeschelkraut-2022-05-740x493.jpg 740w" sizes="(max-width: 1920px) 100vw, 1920px" /></p>
<h4><strong><span style="font-family: tahoma, arial, helvetica, sans-serif; font-size: 14pt;">Stoppt Blutungen und verringert die Blutstauung</span></strong></h4>
<p><span style="font-family: tahoma, arial, helvetica, sans-serif; font-size: 14pt;">Das Hirtentäschel wird seit Jahrhunderten als starkes blutstillendes Kraut verwendet, was bereits in neolithischen Stätten nachgewiesen wurde. Es wurde sowohl bei inneren als auch bei äußeren Blutungen eingesetzt und war auf den Schlachtfeldern des Ersten Weltkriegs ein gängiges Wundermittel.<br />
</span><br />
<span style="font-family: tahoma, arial, helvetica, sans-serif; font-size: 14pt;">Sie wird zur Stillung von Blutungen aller Art eingesetzt &#8211; vom Nasenbluten bis zum Blut im Urin. Im 19. Jahrhundert wurde seine Verwendung als Alaunstift in Frage gestellt, da es keinen hohen Gerbstoffgehalt hat, und zu dieser Zeit waren Gerbstoffe der bekannte Mechanismus, mit dem Pflanzen Blutungen stillen. Die Wirkung des Hirtentäschelkrauts ist anders und komplex &#8211; es ist ein Stimulans, das das Blut in die Extremitäten treibt und die Blutgefäße verengt, während es die Gerinnung des Blutes durch Gerinnungsfaktoren fördert.</span></p>
<p><span style="font-family: tahoma, arial, helvetica, sans-serif; font-size: 14pt;">Seine blutstillenden Eigenschaften gehen angeblich in getrocknetem Zustand verloren, daher sollte man die frische Pflanze verwenden.</span></p>
<p><span style="font-family: tahoma, arial, helvetica, sans-serif; font-size: 14pt;">Es ist ein wirksames venöses und uterines Abschwellungsmittel, das die Stagnation des venösen Blutes und die Blutstauung in der Gebärmutter behebt. Es stellt die Venen und Kapillaren wieder her und ist besonders dann angezeigt, wenn der Muskeltonus schlecht ist, z. B. wenn die Gebärmutter das Blut nicht schnell genug ausstößt, so dass es sich staut und dunkle Gerinnsel bildet.<br />
</span><br />
<span style="font-family: tahoma, arial, helvetica, sans-serif; font-size: 14pt;">Es kann bei starken und unregelmäßigen Regelblutungen und bei Schmerzen im Zusammenhang mit starkem Menstruationsfluss oder Überschwemmungen in den Wechseljahren eingesetzt werden.</span></p>
<p><span style="font-family: tahoma, arial, helvetica, sans-serif; font-size: 14pt;">Das Hirtentäschel soll die Gebärmutter und die Blase nach einem <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Prolaps" target="_blank" rel="noopener">Prolaps</a> wieder an ihren Platz bringen.</span><br />
<span style="font-family: tahoma, arial, helvetica, sans-serif; font-size: 14pt;">Es ist auch für die Tonisierung (Steigerung des Spannungszustandes von Muskeln, Nerven und Blutgefäßen) von Hämorrhoiden angezeigt, die geschwächte, schlaffe Blutgefäße sind.</span></p>
<h4><strong><span style="font-family: tahoma, arial, helvetica, sans-serif; font-size: 14pt;">Nieren- und Blasenreizung</span></strong></h4>
<p><span style="font-family: tahoma, arial, helvetica, sans-serif; font-size: 14pt;">Das Hirtentäschel soll nützlich bei schwacher Urinausscheidung sein: Ablagerungen und Sedimente sind vorhanden, oder der Urin ist dunkel, schwer, trübe, breiig oder blutig.</span></p>
<p><span style="font-family: tahoma, arial, helvetica, sans-serif; font-size: 14pt;">Das Kraut soll ein sanftes Diuretikum (entwässernd) zur Linderung von Wassereinlagerungen aufgrund von Nierenproblemen sein.</span></p>
<h4><strong><span style="font-family: tahoma, arial, helvetica, sans-serif; font-size: 14pt;">Herz-Kreislauf-Tonikum</span></strong></h4>
<p><span style="font-family: tahoma, arial, helvetica, sans-serif; font-size: 14pt;">Als Stimulans des sympathischen Nervensystems soll das Hirteltäschelkraut ein anregendes Tonikum für das Herz-Kreislauf-System sein, dass das Blut in die Extremitäten treibt, den Blutdruck senkt und die Durchblutung des Herzmuskels erhöht.</span></p>
<h4><strong><span style="font-family: tahoma, arial, helvetica, sans-serif; font-size: 14pt;">Entbindung</span></strong></h4>
<p><span style="font-family: tahoma, arial, helvetica, sans-serif; font-size: 14pt;">Das Kraut soll die Uteruskontraktionen stimulieren und die postpartale Blutung reduzieren.</span></p>
<h4><strong><span style="font-family: tahoma, arial, helvetica, sans-serif; font-size: 14pt;">Äußerliche Anwendung</span></strong></h4>
<p><span style="font-family: tahoma, arial, helvetica, sans-serif; font-size: 14pt;">Das Hirtentäschel kann rheumatische Schmerzen und Blutergüsse helfen.</span></p>
<h4><strong><span style="font-family: tahoma, arial, helvetica, sans-serif; font-size: 14pt;">Herkunft des Namens</span></strong></h4>
<p><span style="font-family: tahoma, arial, helvetica, sans-serif; font-size: 14pt;">Die Samen der Pflanze sollen herzförmigen Ranzen ähneln, die am Gürtel eines Mannes getragen werden, oder einer europäischen Hirtentasche, die traditionell aus dem Hodensack einer Ziege hergestellt wird.<br />
</span></p>
<h4><strong><span style="font-family: tahoma, arial, helvetica, sans-serif; font-size: 14pt;">Historie</span></strong></h4>
<p><span style="font-family: tahoma, arial, helvetica, sans-serif; font-size: 14pt;">Im Mittelalter verwendete man die Pflanze häufiger als heute, weil sie als Ersatz für Senfsaat geschätzt wurde. Das Hirtentäschel weist Senföle auf, die dem Kraut das Synonym Bauernsenf einbrachten.</span></p>
<h4><strong><span style="font-family: tahoma, arial, helvetica, sans-serif; font-size: 14pt;">Zubereitung als Getränk</span></strong></h4>
<p><span style="font-family: tahoma, arial, helvetica, sans-serif; font-size: 14pt;">Fülle etwa 10 Gramm (2 Esslöffel) getrocknetes Hirtentäschlkraut in ein Teesieb. Übergieße es mit etwa 250 Milliliter kochendem Wasser. Lasse den Tee 10 bis 15 Minuten ziehen, bevor du die Pflanzenteile entfernst. Lasse den Tee nicht länger ziehen, da sonst die Inhaltsstoffe ihre heilende Wirkung verlieren.</span></p>
<h4><strong><span style="font-family: tahoma, arial, helvetica, sans-serif; font-size: 14pt;">Schoten für die Verfeinerung von Salaten</span></strong></h4>
<p><span style="font-family: tahoma, arial, helvetica, sans-serif; font-size: 14pt;">Die Schoten eignen sich für die Zubereitung von Wildkräutersalaten. Auch wenn es etwas mühsam ist, die einzelnen Schoten von der Pflanze zu trennen, ist der nussige Geschmack ein schmackhafte Ergänzung.</span></p>
<h4><strong><span style="font-family: tahoma, arial, helvetica, sans-serif; font-size: 14pt;">Vorsichtsmaßnahmen und Kontraindikationen</span></strong></h4>
<p><span style="font-family: tahoma, arial, helvetica, sans-serif; font-size: 14pt;">Das Hirtentäschel kann die Gebärmutterkontraktionen stimulieren und sollte daher während der Schwangerschaft vermieden werden. Wenn es in therapeutischen Dosen über längere Zeiträume eingenommen wird, kann es die Schilddrüsenfunktion beeinträchtigen. Dies liegt daran, dass die Abbauprodukte der Glucosinolate aus der Familie der Brassica die Jodaufnahme der Schilddrüse hemmen können. Große und anhaltende Dosen können Herzklopfen verursachen.</span></p>
<p><span style="font-size: 10pt;">Aus dem Englischen übersetzt: https://grassrootsremedies.co.uk/</span></p>
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		<title>Essbare Pflanzen &#124; Der Beifuß</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Unser neues Wir]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 01 Aug 2022 11:50:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Selbstversorgung]]></category>
		<category><![CDATA[Beifuß]]></category>
		<category><![CDATA[Blätter]]></category>
		<category><![CDATA[Blüten]]></category>
		<category><![CDATA[Natur]]></category>
		<category><![CDATA[Pflanzen]]></category>
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					<description><![CDATA[Der Beifuß gehört zur Familie der Korbblütler und hat eine sehr lange Geschichte als Nahrungsmittel]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-family: tahoma, arial, helvetica, sans-serif; font-size: 14pt;">Der Beifuß gehört zur Familie der Korbblütler und hat eine sehr lange Geschichte als Nahrungsmittel und als Medizin. Im Laufe der Jahre war Beifußbier in verschiedenen Kulturen sehr beliebt. Diese essbare Pflanze kann mit Wermut verwechselt werden. Der Unterschied lässt sich durch die Untersuchung der Blätter feststellen. Beifußblätter sind auf der Oberseite grün und auf der Unterseite weiß, sie haben spitze Spitzen und violette Stiele, während Wermutblätter auf der Ober- und Unterseite silbrig sind und die Blüten auffälliger sind. Der Beifuß ist in Europa und Asien heimisch, hat sich aber in weiten Teilen der Welt eingebürgert.</span><br />
<span style="font-family: tahoma, arial, helvetica, sans-serif; font-size: 14pt;"><span id="more-1205"></span></span></p>
<h4><span style="font-family: tahoma, arial, helvetica, sans-serif; font-size: 14pt;"><strong>Unterscheidungsmerkmale</strong></span></h4>
<p><span style="font-family: tahoma, arial, helvetica, sans-serif; font-size: 14pt;">Die Blüten des Beifußes sind ziemlich einzigartig, da die Scheibenblüten in Rispen wachsen, sehr klein sind und rötlich oder grünlich-gelb sind. Diese Blüten sind nicht auffällig. Die Blätter sind tief gelappt und haben einen ausgeprägten Geruch. Die Stängel sind größtenteils unbehaart, mit Ausnahme der oberen Blütenstängel, und werden in der Regel etwa 1 m hoch.</span></p>
<h4><span style="font-family: tahoma, arial, helvetica, sans-serif; font-size: 14pt;"><strong>Blüten</strong></span></h4>
<p><span style="font-family: tahoma, arial, helvetica, sans-serif; font-size: 14pt;">Die Blüten sind zahlreich und erscheinen in kurzen, aufrechten Trauben oder verzweigten Büscheln (Rispen) in den oberen Blattachseln. Die Blütenköpfe sind klein und undeutlich, 3 mm breit, ohne Blütenblätter, kurz gestielt oder sitzend, eiförmig, aufrecht bis hängend. Die Blütenteile sind gelb bis rötlichbraun, mit 7 bis 10 hellgelben, fadenförmigen Stempeln, die aus der Mitte herausragen. Hüllblätter, Stängel und Stiele sind durch Reifhaare hellgrün.</span></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-1209" src="https://www.unserneueswir.de/wp-content/uploads/2022/08/Beifuss-2022-01.jpg" alt="Beifuß" width="1920" height="1285" srcset="https://www.unserneueswir.de/wp-content/uploads/2022/08/Beifuss-2022-01.jpg 1920w, https://www.unserneueswir.de/wp-content/uploads/2022/08/Beifuss-2022-01-600x402.jpg 600w, https://www.unserneueswir.de/wp-content/uploads/2022/08/Beifuss-2022-01-300x201.jpg 300w, https://www.unserneueswir.de/wp-content/uploads/2022/08/Beifuss-2022-01-1024x685.jpg 1024w, https://www.unserneueswir.de/wp-content/uploads/2022/08/Beifuss-2022-01-768x514.jpg 768w, https://www.unserneueswir.de/wp-content/uploads/2022/08/Beifuss-2022-01-1536x1028.jpg 1536w, https://www.unserneueswir.de/wp-content/uploads/2022/08/Beifuss-2022-01-390x260.jpg 390w, https://www.unserneueswir.de/wp-content/uploads/2022/08/Beifuss-2022-01-520x348.jpg 520w, https://www.unserneueswir.de/wp-content/uploads/2022/08/Beifuss-2022-01-740x495.jpg 740w" sizes="auto, (max-width: 1920px) 100vw, 1920px" /></p>
<h4><span style="font-family: tahoma, arial, helvetica, sans-serif; font-size: 14pt;"><strong>Blätter</strong></span></h4>
<p><span style="font-family: tahoma, arial, helvetica, sans-serif; font-size: 14pt;">Die Blätter sind wechselständig und können bis zu 10 cm lang und 7 cm breit werden. Sie werden kleiner und schmaler, wenn sie an den Stängeln aufsteigen. Die Oberseite der Blätter ist grün und unbehaart, während die Unterseite weiß und fein behaart ist. Die unteren und mittleren Blätter haben in der Regel 1 bis 2 Paare tiefer Primärlappen, die oft unregelmäßig beieinander liegen; diese Primärlappen sind oft durch einen oder mehrere Sekundärlappen flach gespalten oder sie haben einige große Zähne. An der Basis dieser Blätter befinden sich oft 1 oder 2 kleine Lappen mit Ohren.</span></p>
<h4><span style="font-family: tahoma, arial, helvetica, sans-serif; font-size: 14pt;"><strong>Höhe</strong></span></h4>
<p><span style="font-family: tahoma, arial, helvetica, sans-serif; font-size: 14pt;">Der Beifuß kann an einem aufrechten und violett gefärbten Stängel 1 bis 2 Meter hoch werden.</span></p>
<h4><span style="font-family: tahoma, arial, helvetica, sans-serif; font-size: 14pt;"><strong>Lebensraum</strong></span></h4>
<p><span style="font-family: tahoma, arial, helvetica, sans-serif; font-size: 14pt;">Der Beifuß wächst bevorzugt auf Brachflächen, in der Nähe von urbanen Gebieten, entlang von Bahnlinien, Böschungen und an Waldrändern. Er bevorzugt volle oder teilweise Sonne und feuchte bis leicht trockene Bedingungen. Sie ist sehr tolerant gegenüber einer Vielzahl von Klimabedingungen und kommt Berichten zufolge von den Hochgebirgsregionen des nördlichen Himalaya bis zu den warm-gemäßigten Regionen Südamerikas vor. Die einzigen beiden Kontinente, auf denen sie nicht nachgewiesen wurde, sind Afrika und die Antarktis.</span></p>
<h4><span style="font-family: tahoma, arial, helvetica, sans-serif; font-size: 14pt;"><strong>Essbare Teile</strong></span></h4>
<p><span style="font-family: tahoma, arial, helvetica, sans-serif; font-size: 14pt;">Die Beifußblätter sind aromatisch und leicht bitter und können roh oder gekocht verzehrt werden. Junge Frühlingstriebe können gekocht werden. Blätter, Blüten und Wurzeln können als Tee verwendet werden. Bis der Hopfen populär wurde, wurde Beifuß häufig als Bieraroma verwendet.</span></p>
<h4><strong><span style="font-family: tahoma, arial, helvetica, sans-serif; font-size: 14pt;">Lagerung</span></strong></h4>
<p><span style="font-family: tahoma, arial, helvetica, sans-serif; font-size: 14pt;">Der Beifuß reagiert auf Licht und Luft empfindlich. Aufbewahrt werden sollte Kraut in einere Metalldose oder in einem dunklen Schraubglas, damit es lange aromatisch bleibt.</span></p>
<h4><span style="font-size: 14pt; font-family: tahoma, arial, helvetica, sans-serif;"><strong>Besonders Inhaltsstoffe und Vitamine</strong></span></h4>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: tahoma, arial, helvetica, sans-serif;"> Inhaltsstoffe dieser Heilpflanze sind u.a. Ätherische Öle, Harz, Gerbstoffe, Schleim, Inulin, Sesquiterpensäuren, Sesquiterpenlactone und Flavonoide. Die Blätter des Beifuß enthalten zusätzlich auch die Vitamine Al , B1, B2 und das Vitamin C.</span></p>
<h4><span style="font-size: 14pt; font-family: tahoma, arial, helvetica, sans-serif;"><strong>Soll bei folgenden Beeinträchtigungen des Körpers helfen:</strong></span></h4>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: tahoma, arial, helvetica, sans-serif;">Ausfluss, Blasenentzündungen, Eierstockentzündung, Epilepsie, Erkrankungen der Galle, Flugangst, kalte Füße, Magen­schleimhaut­entzündungen, Magenkrämpfe, Menstruationsbeschwerden, müde Beine, Probleme der Bauchspeicheldrüse, Rheuma, Schlafstörungen, Unterleibsschmerzen, Zahnfleischentzündungen</span></p>
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		<title>Essbare Pflanzen &#124; Der Bärlauch</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Unser neues Wir]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 08 Jul 2022 21:27:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Selbstversorgung]]></category>
		<category><![CDATA[Bärlauch]]></category>
		<category><![CDATA[Blüten]]></category>
		<category><![CDATA[Maigglöckchen]]></category>
		<category><![CDATA[Natur]]></category>
		<category><![CDATA[Pflanzen]]></category>
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					<description><![CDATA[Jedes Frühjahr erwartet uns in den Wäldern ein wahrer Leckerbissen: Die Blätter des Bärlauchs lugen]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-family: tahoma, arial, helvetica, sans-serif; font-size: 14pt;">Jedes Frühjahr erwartet uns in den Wäldern ein wahrer Leckerbissen: Die Blätter des Bärlauchs lugen durch den Boden und verströmen einen unverwechselbaren Duft, der nur darauf wartet, gepflückt und genossen zu werden. In dem praktischen Leitfaden erfährst du, woran du ihn erkennst und wo und wann du auf die Suche gehen kannst.</span></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-1148" src="https://www.unserneueswir.de/wp-content/uploads/2022/07/Baerlauch-2022-03.jpg" alt="Bärlauch" width="1920" height="1269" srcset="https://www.unserneueswir.de/wp-content/uploads/2022/07/Baerlauch-2022-03.jpg 1920w, https://www.unserneueswir.de/wp-content/uploads/2022/07/Baerlauch-2022-03-600x397.jpg 600w, https://www.unserneueswir.de/wp-content/uploads/2022/07/Baerlauch-2022-03-300x198.jpg 300w, https://www.unserneueswir.de/wp-content/uploads/2022/07/Baerlauch-2022-03-1024x677.jpg 1024w, https://www.unserneueswir.de/wp-content/uploads/2022/07/Baerlauch-2022-03-768x508.jpg 768w, https://www.unserneueswir.de/wp-content/uploads/2022/07/Baerlauch-2022-03-1536x1015.jpg 1536w, https://www.unserneueswir.de/wp-content/uploads/2022/07/Baerlauch-2022-03-520x344.jpg 520w, https://www.unserneueswir.de/wp-content/uploads/2022/07/Baerlauch-2022-03-740x489.jpg 740w" sizes="auto, (max-width: 1920px) 100vw, 1920px" /></p>
<h4><strong><span style="font-family: tahoma, arial, helvetica, sans-serif; font-size: 14pt;">Was ist Bärlauch?</span></strong></h4>
<p><span style="font-family: tahoma, arial, helvetica, sans-serif; font-size: 14pt;">Bärlauch ist ein wilder Verwandter der Zwiebelpflanze. Er ist in Europa heimisch und wissenschaftlich als Allium Ursinum bekannt. In England ist er unter dem Namen Ramsons bekannt. In Deutschland und Österreich wird er Bärlauch genannt, was wörtlich übersetzt Bärenlauch bedeutet.m</span><span style="font-family: tahoma, arial, helvetica, sans-serif; font-size: 14pt;">Der Name stammt offenbar von der Vorliebe des Braunbären, die Zwiebeln im Frühjahr auszugraben und zu fressen.</span></p>
<p><span style="font-family: tahoma, arial, helvetica, sans-serif; font-size: 14pt;">Der Bärlauch hat einen köstlichen, frischen, knoblauchartigen Geschmack und ist eines der beliebtesten kostenlosen Nahrungsmittel, die im Frühjahr gesammelt werden.</span></p>
<p><span style="font-family: tahoma, arial, helvetica, sans-serif; font-size: 14pt;">Bärlauch lässt sich am besten durch seinen Geruch erkennen. Zerdrücke ein Blatt in der Hand und das Aroma sollte stark nach Knoblauch riechen. Sei vorsichtig, wenn du auf diese Weise spätere Blätter identifizierst, denn der Geruch kann an den Händen haften bleiben und dazu führen, dass du einen giftigen Doppelgänger falsch identifizierst.</span></p>
<h4><strong><span style="font-family: tahoma, arial, helvetica, sans-serif; font-size: 14pt;">Ähnliche Pflanzen und giftige Doppelgänger</span></strong></h4>
<p><span style="font-family: tahoma, arial, helvetica, sans-serif; font-size: 14pt;">Es gibt einige ähnliche essbare Pflanzen, die manchmal auch als &#8222;Bärlauch&#8220; bezeichnet werden. In den USA und Kanada gibt es eine verwandte Pflanze, Allium tricoccum, die sehr ähnlich aussieht und ebenfalls essbar ist. Sie ist allgemein unter dem Namen &#8222;Ramps&#8220; oder &#8222;Wild Leek&#8220; bekannt und gilt als wilde Delikatesse und bedrohte Pflanze.</span></p>
<p><span style="font-family: tahoma, arial, helvetica, sans-serif; font-size: 14pt;">Es gibt auch Allium triquetrum, das in der Mittelmeerregion Europas und Afrikas heimisch ist. Wegen der dreieckigen Form seines Stängels wird er auch als dreieckiger Knoblauch oder dreieckiger Lauch bezeichnet.</span></p>
<h4><span style="font-family: tahoma, arial, helvetica, sans-serif; font-size: 14pt;"><strong>Bärlauch versus Maiglöckchen</strong></span></h4>
<p><span style="font-family: tahoma, arial, helvetica, sans-serif; font-size: 14pt;">Die häufigste Ähnlichkeit, vor der man sich bei der Suche in Acht nehmen sollte, ist das Maiglöckchen, Convallaria majalis, das hochgiftig ist. In der Blütezeit sind sie leicht zu unterscheiden &#8211; Maiglöckchen haben weiße, glockenförmige Blüten, keine Sterne wie Bärlauch. Zu Beginn der Saison sind sich die Blätter jedoch verblüffend ähnlich.</span></p>
<p><span style="font-family: tahoma, arial, helvetica, sans-serif; font-size: 14pt;">Achte auf das Unterscheidungsmerkmal, dass der Bärlauch Allium ursinum Blätter hat, die sich an der Basis der Pflanze bilden, während das Maiglöckchen zwei oder mehr Blätter an einem Stiel haben kann, der sich weiter oben an der Pflanze teilt.</span></p>
<p><span style="font-family: tahoma, arial, helvetica, sans-serif; font-size: 14pt;">Der beste Weg, Allium ursinum zu identifizieren, ist, der Nase zu folgen &#8211; die Blätter riechen stark nach Knoblauch. Vergewissere dich nur, dass der Geruch von dem Blatt ausgeht, das du versucht zu identifizieren, und nicht von einem zuvor zerdrückten Bärlauch, der an deinen Händen haftet.</span></p>
<h4><strong><span style="font-family: tahoma, arial, helvetica, sans-serif; font-size: 14pt;">Andere potenzielle Verwechselungsmöglichkeiten</span></strong></h4>
<p><span style="font-family: tahoma, arial, helvetica, sans-serif; font-size: 14pt;">Bärlauch kann auch mit dem Herbstkrokus, auch bekannt als Herbstzeitlose (Colchicum autumnale), verwechselt werden. Auch die jüngeren Blätter des Aronstabs (Arum maculatum) können eine Verwechslungsgefahr darstellen.</span></p>
<p><span style="font-family: tahoma, arial, helvetica, sans-serif; font-size: 14pt;">Wie immer bei der Suche solltest du zu 100 % sicher sein, dass die von dir gepflückte Pflanzen korrekt identifizierst und sicher gegessen werden kann.</span></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-1150" src="https://www.unserneueswir.de/wp-content/uploads/2022/07/Baerlauch-2022-06.jpg" alt="Bärlauch" width="1920" height="1440" srcset="https://www.unserneueswir.de/wp-content/uploads/2022/07/Baerlauch-2022-06.jpg 1920w, https://www.unserneueswir.de/wp-content/uploads/2022/07/Baerlauch-2022-06-600x450.jpg 600w, https://www.unserneueswir.de/wp-content/uploads/2022/07/Baerlauch-2022-06-300x225.jpg 300w, https://www.unserneueswir.de/wp-content/uploads/2022/07/Baerlauch-2022-06-1024x768.jpg 1024w, https://www.unserneueswir.de/wp-content/uploads/2022/07/Baerlauch-2022-06-768x576.jpg 768w, https://www.unserneueswir.de/wp-content/uploads/2022/07/Baerlauch-2022-06-1536x1152.jpg 1536w, https://www.unserneueswir.de/wp-content/uploads/2022/07/Baerlauch-2022-06-520x390.jpg 520w, https://www.unserneueswir.de/wp-content/uploads/2022/07/Baerlauch-2022-06-740x555.jpg 740w" sizes="auto, (max-width: 1920px) 100vw, 1920px" /></p>
<h4><span style="font-family: tahoma, arial, helvetica, sans-serif; font-size: 14pt;"><strong>Wo findet man Bärlauch?</strong></span></h4>
<p><span style="font-family: tahoma, arial, helvetica, sans-serif; font-size: 14pt;">Bärlauch wächst in ganz Europa am liebsten in feuchten Wäldern. Besonders gern wächst er in alten Laubwäldern. Er wächst in großen Flecken auf dem Waldboden und ist in England oft neben Glockenblumen zu finden. Sie ist eine ziemlich häufige Pflanze in der Natur. Manchmal ist er lokal selten, aber an anderen Stellen ist er so zahlreich, dass man den gesamten Waldboden mit Bärlauch bedeckt sieht.</span></p>
<h4><strong><span style="font-family: tahoma, arial, helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: 18.6667px;">Welche Teile des Bärlauchs sind essbar?</span></span></strong></h4>
<p><span style="font-family: tahoma, arial, helvetica, sans-serif; font-size: 14pt;">Am häufigsten werden die Blätter gepflückt und gegessen, aber wusstest du, dass die ganze Pflanze essbar ist? </span><span style="font-family: tahoma, arial, helvetica, sans-serif; font-size: 14pt;">Die Zwiebel ist essbar, aber sehr klein und im Gegensatz zu kultiviertem Knoblauch weniger schmackhaft. Beim Sammeln empfehle ich die Zwiebel stehen zu lassen, damit der Boden nicht beschädigt wird. </span><span style="font-family: tahoma, arial, helvetica, sans-serif; font-size: 14pt;">Die Stängel können wie Schnittlauch verwendet werden. Ältere Stängel können ein wenig zäh und hart sein. </span><span style="font-family: tahoma, arial, helvetica, sans-serif; font-size: 14pt;">Auch die weißen Blüten können gegessen werden. Wasche sie und verwende  sie als hübsche Beilage zu Salaten, Suppen und anderen Gerichten. </span><span style="font-family: tahoma, arial, helvetica, sans-serif; font-size: 14pt;">Auch die Samenkapseln (die grünen Knospen, die sich nach den Blüten bilden) sind essbar.</span></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-1148" src="https://www.unserneueswir.de/wp-content/uploads/2022/07/Baerlauch-2022-03.jpg" alt="Bärlauch" width="1920" height="1269" srcset="https://www.unserneueswir.de/wp-content/uploads/2022/07/Baerlauch-2022-03.jpg 1920w, https://www.unserneueswir.de/wp-content/uploads/2022/07/Baerlauch-2022-03-600x397.jpg 600w, https://www.unserneueswir.de/wp-content/uploads/2022/07/Baerlauch-2022-03-300x198.jpg 300w, https://www.unserneueswir.de/wp-content/uploads/2022/07/Baerlauch-2022-03-1024x677.jpg 1024w, https://www.unserneueswir.de/wp-content/uploads/2022/07/Baerlauch-2022-03-768x508.jpg 768w, https://www.unserneueswir.de/wp-content/uploads/2022/07/Baerlauch-2022-03-1536x1015.jpg 1536w, https://www.unserneueswir.de/wp-content/uploads/2022/07/Baerlauch-2022-03-520x344.jpg 520w, https://www.unserneueswir.de/wp-content/uploads/2022/07/Baerlauch-2022-03-740x489.jpg 740w" sizes="auto, (max-width: 1920px) 100vw, 1920px" /></p>
<h4><strong><span style="font-family: tahoma, arial, helvetica, sans-serif; font-size: 14pt;">Wann soll man den Bärlauch pflücken?</span></strong></h4>
<p><span style="font-family: tahoma, arial, helvetica, sans-serif; font-size: 14pt;">Im Frühling. Die Hauptsaison für die Ernte ist im März und April, sie kann aber auch schon im Februar beginnen und bis Juni noch gut zu ernten sein. Die Blätter sind am zartesten und schmackhaftesten, bevor die Pflanzen geblüht haben. Die Blüten kann man in der Regel im mittleren Frühjahr und die Samenschoten im späten Frühjahr ernten.</span></p>
<h4><span style="font-family: tahoma, arial, helvetica, sans-serif; font-size: 14pt;"><strong>Wie soll der Bärlauch gepflückt werden?</strong></span></h4>
<p><span style="font-family: tahoma, arial, helvetica, sans-serif; font-size: 14pt;">Beim Pflücken von Bärlauch sollte man die Zwiebel nicht beschädigen, sondern einfach mit einer Schere oder den Fingernägeln ein Blatt am Stiel abzupfen. </span><span style="font-family: tahoma, arial, helvetica, sans-serif; font-size: 14pt;">Die Blätter können leicht zerdrückt werden. Nehme daher eine geräumige Tasche oder einen Korb mit, um sie zu sammeln. Die Betonung liegt auf geräumig, denn du wirs viel von dieser köstlichen wilden Leckerei mit nach Hause nehmen wollen. Der Bärlauch</span><span style="font-family: tahoma, arial, helvetica, sans-serif; font-size: 14pt;"> wächst in der Regel in großen Beeten, so dass es schwierig ist, zu viel mitzunehmen, aber achte darauf, dass du nicht zu viel pflückst.</span></p>
<h4><strong><span style="font-family: tahoma, arial, helvetica, sans-serif; font-size: 14pt;">Tipps zum Sammeln und zur Sicherheit</span></strong></h4>
<p><span style="font-family: tahoma, arial, helvetica, sans-serif; font-size: 14pt;">Vergewissere dichh, dass du an dem Ort, an dem du pflücken wirst, keine Vorschriften bestehen, die das Pflücken verbieten, oder dass es sich in dem Land, in dem du dich befindest, nicht um eine geschützte Pflanze handelt. </span><span style="font-family: tahoma, arial, helvetica, sans-serif; font-size: 14pt;">Vermeide das Pflücken neben der Straße oder an Orten, an denen häufig Hunde spazieren gehen. </span><span style="font-family: tahoma, arial, helvetica, sans-serif; font-size: 14pt;">Achten auf Zecken, die zur gleichen Zeit Saison haben. Wir empfehlen, sich nach dem Pflücken abzusuchen. </span><span style="font-family: tahoma, arial, helvetica, sans-serif; font-size: 14pt;">Wasche due gesammelten Lebensmittel vor dem Verzehr immer sehr gut. </span><span style="font-family: tahoma, arial, helvetica, sans-serif; font-size: 14pt;">Vergewissere dich immer zu 100 %, dass das, was du pflückst, das ist, wofür du es hältst, und dass es sicher zu essen ist.</span></p>
<h4><strong><span style="font-family: tahoma, arial, helvetica, sans-serif; font-size: 14pt;">Lagerung von Bärlauch</span></strong></h4>
<p><span style="font-family: tahoma, arial, helvetica, sans-serif; font-size: 14pt;">Vor der Verwendung gründlich waschen. Bärlauchblätter und -blütenstängel kannst du mehrere Tage im Kühlschrank aufbewahren. Legen die die Stängel in ein Glas mit Wasser, um sie länger frisch zu halten. Nicht in einer Plastiktüte aufbewahren, da die Blätter dann viel schneller welken. Zum Einfrieren &#8211; waschen, trocknen und in einem luftdichten Behälter einfrieren. Die Blätter können auch im Dörrgerät oder im Ofen bei niedriger Temperatur getrocknet werden.</span></p>
<h4><strong><span style="font-family: tahoma, arial, helvetica, sans-serif; font-size: 14pt;">Vitamine im Bärlauch</span></strong></h4>
<p><span style="font-family: tahoma, arial, helvetica, sans-serif; font-size: 14pt;">Bärlauch trägt viel Vitamin C in sich. Mit 100 g nimmt man bis zu 150000 µg des Vitamins auf. Weiterhin ist im Bärlauch Vitamin A, Vitamin B1, Vitamin B2, Niacin, Vitamin B5, Vitamin B6, Biotin, Folsäure, Vitamin B12, Vitamin D, Vitamin E enthalten.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Essbare Pflanzen &#124; Die Artischoke</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Unser neues Wir]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 23 May 2022 21:48:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Selbstversorgung]]></category>
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					<description><![CDATA[Artischocken sind die essbaren Blütenknospen einer Distelart, die zwar köstlich, aber etwas fummelig sind. Ursprünglich]]></description>
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<p><p><span style="font-family: tahoma, arial, helvetica, sans-serif; font-size: 14pt;">Artischocken sind die essbaren Blütenknospen einer Distelart, die zwar köstlich, aber etwas fummelig sind. Ursprünglich stammen sie aus Sizilien und wachsen im gesamten Mittelmeerraum und Nordafrika. Die etwa faustgroßen Artischocken sind mit Hochblättern bedeckt, die wie fleischige Schuppen aussehen. Sie verdecken die &#8222;Drossel&#8220;, die unscharfen Staubgefäße an der Basis der Blüte, die ungenießbar sind. Die fleischigen Teile der Hüllblätter sind genießbar, ebenso wie der abgeschnittene Stiel und der Boden der Artischocke. Artischocken haben einen milden Geschmack, ähnlich wie Spargel, enthalten aber eine Verbindung namens Cynarin, die die Fähigkeit der Zunge, Süße zu erkennen, hemmt. Man merkt es erst, wenn man in etwas anderes beißt oder etwas trinkt: Das Cynarin wird von der Zunge abgewaschen, und plötzlich nimmt das Gehirn wieder Süße wahr und sagt einem, dass das, was man im Mund hat, süß ist, auch wenn es das nicht ist! Wenn du also Artischocken und Wein zusammen zu dir nimmst, verhindert ein kleiner Schluck Wasser vor dem Wein, dass dein Grauburgunder nach schlaffem, fruchtigem Lexia schmeckt.</span></p><br><p><span style="font-family: tahoma, arial, helvetica, sans-serif; font-size: 14pt;"><img loading="lazy" decoding="async" width="1920" height="1147" class="size-full wp-image-470 aligncenter" src="https://www.unserneueswir.de/wp-content/uploads/2022/05/Artikschocke-2022-01.jpg" alt="Artischocke" srcset="https://www.unserneueswir.de/wp-content/uploads/2022/05/Artikschocke-2022-01.jpg 1920w, https://www.unserneueswir.de/wp-content/uploads/2022/05/Artikschocke-2022-01-600x358.jpg 600w, https://www.unserneueswir.de/wp-content/uploads/2022/05/Artikschocke-2022-01-300x179.jpg 300w, https://www.unserneueswir.de/wp-content/uploads/2022/05/Artikschocke-2022-01-1024x612.jpg 1024w, https://www.unserneueswir.de/wp-content/uploads/2022/05/Artikschocke-2022-01-768x459.jpg 768w, https://www.unserneueswir.de/wp-content/uploads/2022/05/Artikschocke-2022-01-1536x918.jpg 1536w, https://www.unserneueswir.de/wp-content/uploads/2022/05/Artikschocke-2022-01-640x382.jpg 640w, https://www.unserneueswir.de/wp-content/uploads/2022/05/Artikschocke-2022-01-520x311.jpg 520w, https://www.unserneueswir.de/wp-content/uploads/2022/05/Artikschocke-2022-01-740x442.jpg 740w" sizes="auto, (max-width: 1920px) 100vw, 1920px" /></span></p><br><h4><span style="font-family: tahoma, arial, helvetica, sans-serif; font-size: 14pt;"><strong class="ql-font-lato">Vorbote des Frühlings</strong></span></h4><span style="font-family: tahoma, arial, helvetica, sans-serif; font-size: 14pt;">Als Vorboten des Frühlings sind Artischocken neben Spargel und Saubohnen das Gemüse der neuen Saison. Sie haben eine rustikale Schönheit und können als Stillleben in einer Vase stehen, bevor man ihre harte äußere Schale abschneidet oder aufreißt, um an das weiche Innere zu gelangen. Sie werden oft als &#8222;Kugelartischocken&#8220; bezeichnet, um sie von den knolligen Topinambur zu unterscheiden.</span><br><h4><span style="font-family: tahoma, arial, helvetica, sans-serif; font-size: 14pt;"><strong class="ql-font-lato">Anbau der Artischoke</strong></span></h4><span class="ql-font-lato" style="font-family: tahoma, arial, helvetica, sans-serif; font-size: 14pt;">Die Mitglieder der Familie der Distelgewächse sind dafür bekannt, dass sie an fast jedem Ort wachsen können. Da Artischocken viel Platz und eine lange Vegetationsperiode benötigen, ist die Frage, wie man Artischocken anbaut und große Ernten erzielt, ein Hauptanliegen vieler Züchter. Die Pflege von Artischockenpflanzen beginnt mit einer guten Drainage und viel Sonnenlicht. Oft gehen Gärtner davon aus, dass ihre Artischockenpflanzen aufgrund eines kalten Winters im Frühjahr nicht wieder austreiben. In Wirklichkeit ist aber meist ein feuchter Boden schuld. Artischocken lieben es, den gesamten Stickstoff des Bodens zu verzehren, und das schadet der Krone und dem Wurzelsystem.</span><br><p><span class="ql-font-lato" style="font-family: tahoma, arial, helvetica, sans-serif; font-size: 14pt;">Wenn du Artischocken in deinem Gemüsegarten anbaust, sind Erbsen, Kohl, Sonnenblumen und Estragon gute Begleitpflanzen für Artischocken. Diese Pflanzen konkurrieren nicht um die Nährstoffe. Artischocken gedeihen auf den meisten Böden, aber ein tiefgründig bearbeiteter, nährstoffreicher Boden mit viel organischem Material erhöht die Ernte der Artischocken. Um die Beschaffenheit Ihres Bodens zu prüfen, nehme eine Handvoll Erde, drücke sie leicht zusammen und öffne dann Ihre Hand. Richtig gemischte Erde verklumpt nicht, aber sie fällt auch nicht auseinander. Um dein Artischockenbeet vorzubereiten, grabe die Reihen mindestens 10 cm tief und arbeite 10 cm Kompost ein. Für einen großen Artischockengarten mische 45 kg Dünger pro 100 Quadratmeter Gartenfläche ein. Die Anpflanzung von Artischocken aus Saatgut kann ein kleines Glücksspiel sein &#8211; sie halten sich nicht immer an die Angaben auf der Saatgutverpackung. Die Anzucht von Artischocken aus Samen ist nicht unmöglich, aber man sollte sich darüber im Klaren sein, dass sie ein wenig Zeit in Anspruch nimmt. Artischocken-Setzlinge müssen in der Regel etwa 60 Tage alt sein, bevor sie in den Garten gebracht werden können.</span></p><span class="ql-font-lato" style="font-family: tahoma, arial, helvetica, sans-serif; font-size: 14pt;">Mit einer Höhe von 90 bis 100 cm und einem Durchmesser von bis zu180 cm benötigen Artischocken eine Menge Platz. Artischockenpflanzen brauchen volle Sonne, und wenn du sie zu dicht nebeneinander pflanzt, können die großen Pflanzen die kleineren beschatten. Pflanze die Artischockenpflanzen in einer Reihe mit einem Abstand von 120 bis 180 cm. Wenn du die Reihen in einem Abstand von 180 bis 240 cm anordnest, hast du genug Platz, um leicht zu gießen, zu düngen und zu ernten. Wenn du die Reihen zu einem Hügel aufschüttest oder mit Bewässerungsrinnen versiehst, wird Bodendrainage verbessert.</span><br><p><span class="ql-font-lato" style="font-family: tahoma, arial, helvetica, sans-serif; font-size: 14pt;">Einjährige Sorten bilden in ihrer ersten Saison Knospen, weil sie nicht garantiert den Winter überdauern. Wenn du mit deinen einjährigen Artischocken keine guten Ergebnisse erzielst, musst du sie vielleicht überlisten. Setze die Setzlinge im März und April kühlen Temperaturen unter 50 Grad aus. Wenn die Temperaturen unter den Gefrierpunkt sinken, bring sie ins Haus. Warten dann mit dem Pflanzen bis nach dem letzten Frost. Artischocken lieben Wasser. Sie brauchen es, um zarte Knospen zu bilden. Wie bei einer Distel liegt die Stärke der Artischockenpflanze in ihren tiefen Wurzeln. Um starke Wurzeln zu fördern, verwende die Gilmour&#8217;s Thumb Control Swivel Nozzle, um je nach Wetterlage 1 bis 3 Mal pro Woche tief zu wässern. Extrem heiße Sommer können dazu führen, dass sich die Knospen der Artischocke schnell zu Blüten öffnen. Um dies zu verhindern, kann eine Überkopfbewässerung die Temperaturen niedrig halten, damit sich die Knospen nicht öffnen. Eine Mulchschicht um jede Pflanze herum kann ebenfalls dazu beitragen, die Bodentemperaturen und die Wasserverdunstung zu verringern. Wenn du dir die Zeit nimmst das Artischockenbeet richtig zu düngen, erhalten die Pflanzen die notwendigen Nährstoffe für einen guten Start. Dünge während der gesamten Vegetationsperiode alle zwei Wochen mit einem ausgewogenen Gemüsepflanzendünger, um gesunde Pflanzen und hohe Erträge zu erzielen.</span></p><p><span class="ql-font-lato" style="font-family: tahoma, arial, helvetica, sans-serif; font-size: 14pt;">Die mittlere Artischockenknospe reift am schnellsten und wird am größten. Wenn du Artischocken ernten willst, brauchst du nur ein Universalmesser, um den Stiel etwa 2,5 bis 7,5 cm von der Basis der Knospe entfernt abzuschneiden. Nach der Ernte der mittleren Knospe bildet die Artischockenpflanze Seitentriebe mit kleinen Knospen mit einem Durchmesser von 2,5 bis 7,5 cm. Diese Seitenknospen sind besonders zart und schmackhaft.</span></p><p><span class="ql-font-lato" style="font-family: tahoma, arial, helvetica, sans-serif; font-size: 14pt;">Sobald die Pflanze im Herbst keine Knospen mehr bildet, hilft das Beschneiden der Artischocken, sie auf die Überwinterung vorzubereiten. Schneide den Stiel der Artischocke einfach bis auf wenige Zentimeter über dem Boden zurück. Bedecke das Artischockenbeet mit einer dicken Mulchschicht aus Laub oder Stroh, um die Pflanzen vor kalten Wintern zu schützen. Wenn die Temperaturen im Winter unter 15 Grad sinken, können einige Pflanzen beschädigt werden. Entferne den Mulch im Frühjahr nach dem letzten Frosttermin in Ihrem Anbaugebiet.</span></p><span style="font-size: 14pt; font-family: tahoma, arial, helvetica, sans-serif;"><strong class="ql-font-lato">Reife Artischoken teilen</strong></span><br><p><span class="ql-font-lato" style="font-size: 14pt; font-family: tahoma, arial, helvetica, sans-serif;">Artischocken gelten im Allgemeinen als 5-jährige Pflanzen. Jede Pflanze bildet Ableger, die die Mutterpflanze zu bedrängen beginnen. Um einen gesunden Artischockengarten zu erhalten, solltest du die Artischockenpflanzen alle paar Jahre vorsichtig teilen. Du musst aber nicht die ganze Pflanze ausgraben. Du kannst einfach einen bewurzelten Trieb mit dem Gartenmesser abtrennen und ihn dann vorsichtig mit einem Spaten ausgraben.</span></p><span style="font-size: 14pt; font-family: tahoma, arial, helvetica, sans-serif;"><strong>Zubereitung</strong></span><br><p><span style="font-size: 14pt; font-family: tahoma, arial, helvetica, sans-serif;">Bereite eine Artischocke vor, indem du sie auf die Seite legst und die obere Hälfte abschneidest. Ziehe die großen, harten Hüllblätter ab (trage Handschuhe, wenn die Hüllblätter Stacheln entwickelt haben) und schneide dann mit einer Küchenschere die faserigen Spitzen vom Rest ab. Schneide mit einem Schälmesser die Haut von der Basis und vom Stielansatz ab. 20-40 Minuten dämpfen oder kochen, bis sie weich sind. Entferne die Hüllblätter, tauche den Boden in geschmolzene Butter und Zitronensaft und beiße in den unteren fleischigen Teil. Wenn du den Stiel erreichst, entfern ihn und kompostiere ihn. Das Herz mit Genuss verzehren. Probiere den Geschmack des Frühlings mit einem Salat aus gehobeltem Fenchel und Artischocken.</span></p></p>
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		<title>Essbare Pflanzen &#124; Die Schafgarbe</title>
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		<pubDate>Thu, 05 May 2022 21:57:21 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Die Schafgarbe, botanisch Achillea genannt, ist eine mehrjährige Staude aus der Familie der Korbblütler, die]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-family: tahoma, arial, helvetica, sans-serif; font-size: 14pt;">Die Schafgarbe, botanisch Achillea genannt, ist eine mehrjährige Staude aus der Familie der Korbblütler, die für ihre medizinischen Eigenschaften bekannt ist. Der Name Achillea leitet sich von dem griechischen Gott Achilles ab, der für seine Kenntnisse über Heilkräuter bekannt war.</span></p>
<p><span style="font-family: tahoma, arial, helvetica, sans-serif; font-size: 14pt;">Einige der mehr als 85 Arten der Schafgarbe waren als Heilkräuter beliebt. Die Gemeine Schafgarbe ist als Heilpflanze bekannt. Ihre Blätter wurden äußerlich zur Heilung von Wunden wie Schnitt- und Schürfwunden verwendet. Außerdem ist bekannt, dass sie bei der Blutgerinnung hilft und die Symptome von Zahnschmerzen, Fieber, Bronchitis, Erkältungen und Kopfschmerzen lindert. Auch im Garten werden der Schafgarbe viele nützliche Eigenschaften zugeschrieben. Sie ist dafür bekannt, dass sie schädliche Insekten abwehrt, während sie gute Insekten anlockt, und sie verbessert den Boden in ihrer Umgebung. Es wird auch angenommen, dass die Schafgarbe eine positive Wirkung auf ihre Artgenossen hat, wenn sie in der Nähe von Pflanzen steht, die nicht in guter Verfassung sind. Achillea wird in der Regel etwa einen Meter hoch und hat 3 bis 6 cm große, auffällige, abgeflachte Blüten, die aus kleinen, dicht gepackten Blütenköpfen bestehen. Das duftende, gefiederte Laub verströmt einen chrysanthemenähnlichen Duft. Diese altmodische Staude mit zartem Laub blüht ab Juni und hält den ganzen Sommer über an.</span></p>
<h4><span style="font-family: tahoma, arial, helvetica, sans-serif; font-size: 14pt;"><strong>Gartensorten wurden gekreuzt</strong></span></h4>
<p><span style="font-family: tahoma, arial, helvetica, sans-serif; font-size: 14pt;">Die Gartensorten wurden im Allgemeinen aus mehreren Arten gekreuzt, darunter Achillea millefolium und Achillea filipendulina. Die Gewöhnliche Schafgarbe (Achillea millefolium) kann bei sehr nassem Wetter oder bei frühen Hitzeperioden schlaff werden. Ein Rückschnitt um ein Drittel bis zur Hälfte direkt nach der ersten Blütezeit hilft, das Umfallen zu verhindern. Ein weiterer Rückschnitt bis auf das Grundlaub nach der zweiten Blüte ist ebenfalls hilfreich. Ein Rückschnitt um die Hälfte oder zwei Drittel im Juni, wenn die Pflanzen etwa 18 Zentimeter hoch sind und noch nicht geblüht haben, führt zu kräftigen Pflanzen, die nicht umkippen. Die neue deutsche Hybride, Achillea millefolium &#8222;Paprika&#8220;, mit ihren auffallend großen, rubinroten und lachsfarbenen Blüten mit gelben Augen ist ein Magnet für Schmetterlinge. Achillea millefolium &#8222;Pomegranate&#8220; ist eine kompakte und buschige Pflanze, deren Stängel nicht so sehr zum Umkippen neigen wie viele der höheren Millefolium-Sorten.</span></p>
<p><span style="font-family: tahoma, arial, helvetica, sans-serif; font-size: 14pt;"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-295" src="https://www.unserneueswir.de/wp-content/uploads/2022/05/Schafgarbe-2020.jpg" alt="Schafgarbe" width="1919" height="1200" srcset="https://www.unserneueswir.de/wp-content/uploads/2022/05/Schafgarbe-2020.jpg 1919w, https://www.unserneueswir.de/wp-content/uploads/2022/05/Schafgarbe-2020-600x375.jpg 600w, https://www.unserneueswir.de/wp-content/uploads/2022/05/Schafgarbe-2020-300x188.jpg 300w, https://www.unserneueswir.de/wp-content/uploads/2022/05/Schafgarbe-2020-1024x640.jpg 1024w, https://www.unserneueswir.de/wp-content/uploads/2022/05/Schafgarbe-2020-768x480.jpg 768w, https://www.unserneueswir.de/wp-content/uploads/2022/05/Schafgarbe-2020-1536x961.jpg 1536w, https://www.unserneueswir.de/wp-content/uploads/2022/05/Schafgarbe-2020-640x400.jpg 640w, https://www.unserneueswir.de/wp-content/uploads/2022/05/Schafgarbe-2020-520x325.jpg 520w, https://www.unserneueswir.de/wp-content/uploads/2022/05/Schafgarbe-2020-740x463.jpg 740w" sizes="auto, (max-width: 1919px) 100vw, 1919px" /></span></p>
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<h4><span style="font-family: tahoma, arial, helvetica, sans-serif; font-size: 14pt;"><strong>Wenig Pflege</strong></span></h4>
<p><span style="font-family: tahoma, arial, helvetica, sans-serif; font-size: 14pt;">Einmal im Garten etabliert, gedeiht die Schafgarbe jahrelang mit sehr wenig Pflegeaufwand. Sie macht sich gut in der Mitte oder im hinteren Teil eines Beetes, in einem Steingarten oder in Kombination mit Pflanzen mit kräftiger Textur. Dieser Sonnenanbeter mag einen gut durchlässigen Boden, der nicht zu nährstoffreich ist. Düngen fördert zwar das Wachstum, so dass man sie anpflocken muss, aber wenn sie sich einmal etabliert hat, verträgt die Schafgarbe auch Dürreperioden. Die Schafgarbe, die häufig in Schmetterlingsgärten gepflanzt wird, ist eine ausgezeichnete Pflanze zum Schneiden und Trocknen. Achten Sie darauf, die Schafgarbe zu pflücken, bevor sie sich bräunlich verfärbt. Wenn Sie die verblühenden Blüten abschneiden und das Laub stark zurückschneiden, verlängert sich die Blütezeit. Interessant ist, dass die Schafgarbenblüten je nach Reifegrad der Blüte oft in einer Vielzahl von subtilen Farbnuancen zu finden sind. Es ist ratsam, Ihre Achillea nach drei oder vier Jahren zu teilen, um die Ausbreitung der Rhizome zu verhindern und eine gute Luftzirkulation zu fördern. Ein guter Zeitpunkt für die Teilung der Schafgarbe ist entweder im Frühherbst oder im Frühjahr. Schafgarbe lässt sich leicht durch Samen vermehren. Da sie zum Keimen Licht benötigen, sollten sie nicht tiefer als ¼ Zoll gepflanzt werden. Die Keimung dauert etwa 12 Tage, wenn die Temperatur etwa 70 Grad beträgt. Im folgenden Jahr können Sie mit Blüten rechnen.</span></p>
<h4><span style="font-family: tahoma, arial, helvetica, sans-serif; font-size: 14pt;"><strong>Gartenhinweise</strong></span></h4>
<p><span style="font-family: tahoma, arial, helvetica, sans-serif; font-size: 14pt;">Nützliche Insekten sind die natürliche Kontrolle für viele Gartenschädlinge. Pflanzen aus der Familie der Astergewächse, wie z. B. die Schafgarbe, aus der Familie der Möhrengewächse, wie z. B. Königskerze, Sonnenhut, Ackerschmalwand und Goldrute, und aus der Familie der Senfgewächse, wie z. B. Goldkörbchen und Ackerschmalwand, bieten eine gute biologische Schädlingsbekämpfung in Ihrem Garten.</span></p>
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