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	<title>Anleitung Radiccio &#8211; Unser neues Wir</title>
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		<title>Radiccio anbauen im heimischen Garten</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Unser neues Wir]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 24 Nov 2021 07:20:05 +0000</pubDate>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><button class="responsivevoice-button" type="button" title="ResponsiveVoice Tap to Start/Stop Speech" data-rvtts-action="speak" data-rvtts-text="Radiccio gehört zur Familie der Korbblütler und ist eng mit Chicorée und Endivien verwandt. Dieses Salatgemüse, das ursprünglich aus dem Mittelmeerraum stammt, zeichnet sich durch seine charakteristischen rötlichen Blätter und den herb-würzigen Geschmack aus. Verschiedene Züchtungen bieten eine Bandbreite an Formen und Geschmacksnuancen, die von mild bis intensiv bitter reichen können. Herkunft und optimale Standortbedingungen Aufgrund seiner mediterranen Herkunft gedeiht Radiccio am besten an warmen, geschützten Standorten. Idealerweise wählt man einen Platz, der viel Licht erhält, jedoch vor der intensiven Mittagssonne geschützt ist. Ein heller Halbschatten bietet perfekte Bedingungen für ein optimales Wachstum. In Mischkultur zeigt sich Radiccio besonders verträglich mit Kohlgewächsen, Erbsen, Tomaten und Schnittlauch, was bei der Beetplanung berücksichtigt werden sollte. Ansprüche an Boden und Nährstoffe Radiccio entwickelt eine kräftige Pfahlwurzel und stellt bestimmte Ansprüche an den Boden. Ein humusreicher, tiefgründiger Boden bildet die ideale Grundlage. Humus, die organische Substanz des Bodens, entsteht durch die Zersetzung von Pflanzenresten und Kleinstlebewesen. Dieser Prozess setzt essentielle Nährstoffe wie Stickstoff und Phosphor frei, welche die Bodenfruchtbarkeit maßgeblich bestimmen. Die Bodenvorbereitung beginnt mehrere Wochen vor der Aussaat: Das Beet wird tiefgründig gelockert, mit reifem Kompost angereichert und feinkrümelig geglättet. Diese Zeit ermöglicht Mikroorganismen, die Nährstoffe aufzuschließen und pflanzenverfügbar zu machen. Aussaat und Temperaturanforderungen Als wärmeliebende Pflanze ist Radiccio gegenüber Kälte sehr empfindlich. Für eine frühe Ernte empfiehlt sich daher eine Vorkultur unter Glas oder im Gewächshaus ab April. Die direkte Aussaat ins Freiland sollte erst ab Juni erfolgen, wenn die Temperaturen konstant über 16 Grad Celsius liegen. Für die Aussaat zieht man Saatreihen mit einem Abstand von etwa 30 Zentimetern. Die Samen werden circa zwei bis drei Zentimeter tief abgelegt und anschließend behutsam angegossen. Die Verwendung von Regenwasser ist dabei vorteilhaft. Wachstumsdauer und Ernte Von der Aussaat bis zur Erntereife benötigt Radiccio durchschnittlich vier Monate. Die Haupterntezeit erstreckt sich von September bis in den November hinein. Geerntet wird, indem man den Kopf mit einem scharfen Messer dicht über der Bodenoberfläche abschneidet. Durch diese Schnittmethode bleibt die Wurzel im Boden intakt, was bei einigen Sorten eine Nachzucht kleinerer Blätter ermöglicht." data-rvtts-voice="Deutsch Female" data-rvtts-brand-url="https://responsivevoice.org/?utm_source=wordpress-plugin&amp;utm_medium=referral&amp;utm_campaign=powered-by" data-rvtts-brand-label="Powered by ResponsiveVoice"><svg class="rvtts-icon" width="22" height="22" viewBox="0 0 22 22" fill="currentColor" aria-hidden="true" focusable="false"><path fill-rule="evenodd" clip-rule="evenodd" d="M11 0C4.92345 0 0 4.92345 0 11C0 13.2683 0.690345 15.3772 1.86621 17.1221L0.811724 21.0517L4.70345 20.0124C6.48621 21.2641 8.65586 22 11 22C17.0766 22 22 17.0766 22 11C22 4.92345 17.0766 0 11 0ZM3.99793 9.99862C3.99793 9.44483 4.44552 8.99724 4.99931 8.99724C5.5531 8.99724 6.00069 9.44483 6.00069 9.99862V12.0014C6.00069 12.5552 5.5531 13.0028 4.99931 13.0028C4.44552 13.0028 3.99793 12.5552 3.99793 12.0014V9.99862ZM8.99724 13.9966C8.99724 14.5503 8.54966 14.9979 7.99586 14.9979C7.44207 14.9979 6.99448 14.5503 6.99448 13.9966V7.99586C6.99448 7.44207 7.44207 6.99448 7.99586 6.99448C8.54966 6.99448 8.99724 7.44207 8.99724 7.99586V13.9966ZM12.0014 17.0007C12.0014 17.5545 11.5538 18.0021 11 18.0021C10.4462 18.0021 9.99862 17.5545 9.99862 17.0007V4.99931C9.99862 4.44552 10.4462 3.99793 11 3.99793C11.5538 3.99793 12.0014 4.44552 12.0014 4.99931V17.0007ZM14.9979 13.9966C14.9979 14.5503 14.5503 14.9979 13.9966 14.9979C13.4428 14.9979 12.9952 14.5503 12.9952 13.9966V7.99586C12.9952 7.44207 13.4428 6.99448 13.9966 6.99448C14.5503 6.99448 14.9979 7.44207 14.9979 7.99586V13.9966ZM18.0021 12.0014C18.0021 12.5552 17.5545 13.0028 17.0007 13.0028C16.4469 13.0028 15.9993 12.5552 15.9993 12.0014V9.99862C15.9993 9.44483 16.4469 8.99724 17.0007 8.99724C17.5545 8.99724 18.0021 9.44483 18.0021 9.99862V12.0014Z"/></svg><span class="responsivevoice-button__label">Listen to this</span></button></br></p>



<p class="wp-block-paragraph">Radiccio gehört zur Familie der Korbblütler und ist eng mit Chicorée und Endivien verwandt. Dieses Salatgemüse, das ursprünglich aus dem Mittelmeerraum stammt, zeichnet sich durch seine charakteristischen rötlichen Blätter und den herb-würzigen Geschmack aus. Verschiedene Züchtungen bieten eine Bandbreite an Formen und Geschmacksnuancen, die von mild bis intensiv bitter reichen können.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Herkunft und optimale Standortbedingungen</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Aufgrund seiner mediterranen Herkunft gedeiht Radiccio am besten an warmen, geschützten Standorten. Idealerweise wählt man einen Platz, der viel Licht erhält, jedoch vor der intensiven Mittagssonne geschützt ist. Ein heller Halbschatten bietet perfekte Bedingungen für ein optimales Wachstum. In Mischkultur zeigt sich Radiccio besonders verträglich mit Kohlgewächsen, Erbsen, Tomaten und Schnittlauch, was bei der Beetplanung berücksichtigt werden sollte.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Ansprüche an Boden und Nährstoffe</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Radiccio entwickelt eine kräftige Pfahlwurzel und stellt bestimmte Ansprüche an den Boden. Ein humusreicher, tiefgründiger Boden bildet die ideale Grundlage. Humus, die organische Substanz des Bodens, entsteht durch die Zersetzung von Pflanzenresten und Kleinstlebewesen. Dieser Prozess setzt essentielle Nährstoffe wie Stickstoff und Phosphor frei, welche die Bodenfruchtbarkeit maßgeblich bestimmen. Die Bodenvorbereitung beginnt mehrere Wochen vor der Aussaat: Das Beet wird tiefgründig gelockert, mit reifem Kompost angereichert und feinkrümelig geglättet. Diese Zeit ermöglicht Mikroorganismen, die Nährstoffe aufzuschließen und pflanzenverfügbar zu machen.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Aussaat und Temperaturanforderungen</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Als wärmeliebende Pflanze ist Radiccio gegenüber Kälte sehr empfindlich. Für eine frühe Ernte empfiehlt sich daher eine Vorkultur unter Glas oder im Gewächshaus ab April. Die direkte Aussaat ins Freiland sollte erst ab Juni erfolgen, wenn die Temperaturen konstant über 16 Grad Celsius liegen. Für die Aussaat zieht man Saatreihen mit einem Abstand von etwa 30 Zentimetern. Die Samen werden circa zwei bis drei Zentimeter tief abgelegt und anschließend behutsam angegossen. Die Verwendung von Regenwasser ist dabei vorteilhaft.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Wachstumsdauer und Ernte</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Von der Aussaat bis zur Erntereife benötigt Radiccio durchschnittlich vier Monate. Die Haupterntezeit erstreckt sich von September bis in den November hinein. Geerntet wird, indem man den Kopf mit einem scharfen Messer dicht über der Bodenoberfläche abschneidet. Durch diese Schnittmethode bleibt die Wurzel im Boden intakt, was bei einigen Sorten eine Nachzucht kleinerer Blätter ermöglicht.</p>
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