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	<title>Altersverifikation &#8211; Unser neues Wir</title>
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	<title>Altersverifikation &#8211; Unser neues Wir</title>
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		<title>Ein neuer Ansatz für die Altersverifikation im Netz</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Unser neues Wir]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 21 Sep 2025 11:13:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Die Piratenpartei hat einen Vorschlag entwickelt, der eine datensparsame und nutzerfreundliche Alternative zur herkömmlichen Altersverifikation]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><button id="listenButton1" class="responsivevoice-button" type="button" value="Play" title="ResponsiveVoice Tap to Start/Stop Speech"><span>&#128266; Listen to this</span></button>
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                }
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<p>Die Piratenpartei hat einen Vorschlag entwickelt, der eine datensparsame und nutzerfreundliche Alternative zur herkömmlichen Altersverifikation im Internet darstellt. Dieser Ansatz wurde dem World Wide Web Consortium (W3C) vorgestellt, dem internationalen Gremium für Webstandards. Im Kern geht es darum, Altersprüfungen direkt auf dem Endgerät der Nutzer durchzuführen, ohne dass persönliche Daten an Dritte übermittelt werden müssen.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Wie die dezentrale Verifikation funktioniert</h4>



<p>Das Konzept sieht vor, dass Webseitenbetreiber im Quellcode ihrer Seite oder in App-Protokollen kenntlich machen, ob eine Altersverifikation notwendig ist. Browser und Apps können diese Information automatisch auslesen und prüfen, ob die Nutzerin oder der Nutzer die erforderliche Altersfreigabe besitzt. Die eigentliche Überprüfung erfolgt lokal auf dem Gerät – schnell, sicher und ohne Datentransfer. Webseitenbetreiber werden dadurch von aufwendigen Prüfverfahren entlastet.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Stimmen aus der Piratenpartei</h4>



<p>Pascal Fouquet, Vizepräsident der Piratenpartei Bern, bezeichnet den Vorschlag als „klassische Win-win-win-Situation“. Es finde keine Datensammlung statt, der Aufwand für Betreiber sei minimal, und die Umsetzung sei sowohl einfach als auch sicher.<br>Jorgo Ananiadis, Präsident der Piratenpartei Schweiz, betont, dass diese Idee bereits im Rahmen früherer Initiativen vorgeschlagen wurde. Er wirft die Frage auf, warum sie bislang nicht aufgegriffen wurde – aus seiner Sicht sei die Lösung schlichtweg besser als jede Verifikation via E-ID.<br>Renato Sigg vom Vorstand der Zürcher Piratenpartei hebt hervor, dass der Ansatz die liberale Gesellschaft respektiere und Eltern trotzdem Werkzeuge an die Hand gebe, um den Schutz ihrer Kinder zu gewährleisten.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Technische Umsetzung und bestehende Standards</h4>



<p>Der Vorschlag knüpft an bestehende Technologien an, geht aber deutlich darüber hinaus. Bereits heute gibt es Meta-Tags wie „RTA“ (Restricted to Adults), die jedoch nur grob kennzeichnen, ob Inhalte für Erwachsene bestimmt sind. Der Piratenpartei-Ansatz sieht feinere Kategorisierungen vor – etwa für Glücksspiel, Gewalt oder pornografische Inhalte.<br>Anders als bei bisherigen Lösungen, die oft von externer Software oder Suchmaschinen interpretiert werden, soll die Altersprüfung standardmäßig im Browser integriert werden. Nutzer können dann beispielsweise durch die Eingabe eines lokalen Passworts bestätigen, dass sie alt genug sind, um bestimmte Inhalte zu sehen. Alles geschieht dezentral, ohne Einbindung zentraler Stellen.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Vorteile für alle Beteiligten</h4>



<p>Webseitenbetreiber profitieren von einem minimalen Implementierungsaufwand – oft reicht eine einzige Codezeile. Browserhersteller können die Funktionalität nahtlos einbinden, und der Gesetzgeber hätte die Möglichkeit, verbindliche Vorgaben für die Kennzeichnungspflicht zu machen, anstatt komplexe Verifikationsverfahren vorzuschreiben.<br>Vor allem aber bewahren Nutzer ihre digitale Souveränität. Sie müssen sich nicht auf jeder Seite neu ausweisen, vermeiden Datenpreisgabe und behalten die Kontrolle. Alexis Roussel, ehemaliger Co-Präsident der Piratenpartei Schweiz, bringt es auf den Punkt: „Diese Lösung respektiert die digitale Integrität der Menschen. Die E-ID nicht.“</p>
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		<title>UK Online Age Verification: Ein Digitaler Albtraum für die Privatsphäre</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Unser neues Wir]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 09 Aug 2025 11:13:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Wissenswertes]]></category>
		<category><![CDATA[Altersverifikation]]></category>
		<category><![CDATA[biometrische Identifikation]]></category>
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					<description><![CDATA[Der neue Online Safety Act im Vereinigten Königreich hat eine regelrechte Welle der Empörung ausgelöst.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><button id="listenButton2" class="responsivevoice-button" type="button" value="Play" title="ResponsiveVoice Tap to Start/Stop Speech"><span>&#128266; Listen to this</span></button>
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                    responsiveVoice.speak("Der neue Online Safety Act im Vereinigten Königreich hat eine regelrechte Welle der Empörung ausgelöst. Was ursprünglich als Gesetz zur Sicherheit von Kindern im Internet gedacht war, ist mittlerweile zu einer massiven Bedrohung für die Privatsphäre aller Nutzer geworden. Mit der Einführung verpflichtender Altersverifikationen durch Gesichtserkennung und der Möglichkeit, Benutzer auf Plattformen wie Discord zu sperren, hat das Gesetz eine digitale Realität geschaffen, die sich eher wie eine Überwachungsmaschinerie anfühlt, als ein Schutzschild für die Jugend. Gesichtserkennung und digitale ID: Ein Rückschritt für die Privatsphäre Das zentrale Element des Gesetzes ist die verpflichtende Altersverifikation. Nutzer, die auf bestimmte Kanäle oder Inhalte auf Plattformen wie Discord zugreifen möchten, müssen ihr Alter entweder durch eine Gesichtserkennungstechnologie bestätigen lassen oder ein amtliches Ausweisdokument hochladen. Was als \"privatsphärenfreundlich\" beschrieben wird, ist in der Realität ein Überwachungssystem, das jeden Nutzer als potenziellen Verbrecher behandelt, bis das Gegenteil bewiesen ist. Ein 32-jähriger Nutzer erlebte diese technologische \"Sicherheit\" hautnah, als er aufgrund eines Fehlers der Gesichtserkennung fälschlicherweise als unter 13 eingestuft wurde und sofort von der Plattform ausgeschlossen wurde. Ein Appell gegen diese Entscheidung ist nicht möglich. Der einzige Weg, wieder Zugang zu erhalten, wäre, sichtbarer älter auszusehen – eine absurde Vorstellung in einer Zeit, in der Privatsphäre eigentlich ein Grundrecht sein sollte. Plattformen ziehen sich zurück: Großbritannien wird zur digitalen Sperrzone Die Reaktionen auf dieses Gesetz sind überwältigend negativ. Viele Plattformen haben sich bereits entschieden, den britischen Markt zu blockieren oder ihre Dienste vollständig einzustellen. Für diejenigen, die bleiben, gibt es nur zwei Optionen: Entweder sie akzeptieren invasive Überwachungstechnologien oder riskieren eine Bestrafung durch die Regierung. Bereits jetzt verschwinden Webseiten und Nutzer werden von Subreddits ausgeschlossen, wenn sie sich nicht an die neuen Anforderungen halten. Das Vereinigte Königreich könnte bald zu einer digitalen No-Fly-Zone werden – ein Ort, an dem Nutzer aus der ganzen Welt mit drastischen Einschränkungen konfrontiert sind. VPNs erleben einen Boom: Widerstand gegen die Überwachung Angesichts dieser neuen digitalen Zensur haben die Internetnutzer des UK eine natürliche Reaktion gezeigt: Sie greifen vermehrt zu VPNs, um ihre Anonymität zu wahren und die Zensur zu umgehen. Google Trends zeigt einen deutlichen Anstieg der VPN-Suchen, und auch VPN-Anbieter wie Proton VPN berichten von einer Explosion des Traffics. Es ist klar, dass die Menschen nicht bereit sind, ihre digitale Freiheit kampflos aufzugeben. Sie versuchen, ein Stück Kontrolle über ihr Online-Leben zurückzuerlangen. Doch anstatt die wachsende Nutzung von VPNs als Indikator für die Unzulänglichkeit des Systems zu erkennen, argumentieren einige Politiker und Befürworter des Gesetzes, dass der Einsatz solcher Technologien eine Bedrohung für die Sicherheit von Kindern darstelle. Damit wird die einfache Wahrung von Privatsphäre als verdächtiges Verhalten gebrandmarkt. Die neue digitale Realität: Überwachung statt Schutz Das Gesetz verfolgt nicht wirklich das Ziel, Kinder zu schützen, sondern geht viel weiter: Es schafft ein System, in dem die Identität jedes Nutzers zur zentralen Grundlage des Zugriffs auf Online-Inhalte wird. Wer sich nicht durch Gesichtserkennung oder Ausweisdokumente ausweist, verliert den Zugang. Das ist kein sicherer, sondern ein überwacht kontrollierter Raum. Das Gesetz nimmt an, dass Anonymität ein Problem darstellt, das gelöst werden muss, und nicht ein Recht, das zu schützen ist. Die Bürger müssen nun beweisen, dass sie keine Bedrohung für die Gesellschaft darstellen, bevor sie das Internet überhaupt betreten dürfen. In einer Zeit, in der Datenschutz immer wichtiger wird, scheint Großbritannien den Sprung in eine Ära der biometrischen Überwachung zu wagen. Widerstand formiert sich: Eine Petition gegen das Gesetz Der Widerstand gegen das Gesetz wächst. Eine Petition, die das Online Safety Act wieder kippen soll, hat bereits mehr als 88.000 Unterschriften gesammelt, und mit 100.000 Unterschriften wird eine parlamentarische Debatte ausgelöst. Tausende von Briten haben genug von der ständigen Überwachung und den Problemen mit fehlerhaften Technologien, die ihre Privatsphäre verletzen. Das Gesetz hat sich von einem angeblichen Schutzmechanismus für Kinder zu einem Kontrollinstrument entwickelt, das die Rechte aller Bürger bedroht. Es ist an der Zeit, dass die Regierung das Gesetz überprüft und es an die Realität einer digitalen Gesellschaft anpasst, in der Privatsphäre und Sicherheit Hand in Hand gehen sollten. Quelle:reclaimthenet.org", "Deutsch Female");
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<p>Der neue <strong>Online Safety Act</strong> im Vereinigten Königreich hat eine regelrechte Welle der Empörung ausgelöst. Was ursprünglich als Gesetz zur Sicherheit von Kindern im Internet gedacht war, ist mittlerweile zu einer massiven Bedrohung für die Privatsphäre aller Nutzer geworden. Mit der Einführung verpflichtender Altersverifikationen durch Gesichtserkennung und der Möglichkeit, Benutzer auf Plattformen wie Discord zu sperren, hat das Gesetz eine digitale Realität geschaffen, die sich eher wie eine Überwachungsmaschinerie anfühlt, als ein Schutzschild für die Jugend.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Gesichtserkennung und digitale ID: Ein Rückschritt für die Privatsphäre</h4>



<p>Das zentrale Element des Gesetzes ist die <strong>verpflichtende Altersverifikation</strong>. Nutzer, die auf bestimmte Kanäle oder Inhalte auf Plattformen wie Discord zugreifen möchten, müssen ihr Alter entweder durch eine Gesichtserkennungstechnologie bestätigen lassen oder ein amtliches Ausweisdokument hochladen. Was als &#8222;privatsphärenfreundlich&#8220; beschrieben wird, ist in der Realität ein <strong>Überwachungssystem</strong>, das jeden Nutzer als potenziellen Verbrecher behandelt, bis das Gegenteil bewiesen ist.</p>



<p>Ein 32-jähriger Nutzer erlebte diese technologische &#8222;Sicherheit&#8220; hautnah, als er aufgrund eines Fehlers der Gesichtserkennung fälschlicherweise als unter 13 eingestuft wurde und sofort von der Plattform ausgeschlossen wurde. Ein Appell gegen diese Entscheidung ist nicht möglich. Der einzige Weg, wieder Zugang zu erhalten, wäre, <strong>sichtbarer älter</strong> auszusehen – eine absurde Vorstellung in einer Zeit, in der Privatsphäre eigentlich ein Grundrecht sein sollte.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Plattformen ziehen sich zurück: Großbritannien wird zur digitalen Sperrzone</h4>



<p>Die Reaktionen auf dieses Gesetz sind überwältigend negativ. Viele Plattformen haben sich bereits entschieden, den britischen Markt zu <strong>blockieren</strong> oder ihre Dienste vollständig einzustellen. Für diejenigen, die bleiben, gibt es nur zwei Optionen: Entweder sie akzeptieren invasive Überwachungstechnologien oder riskieren eine Bestrafung durch die Regierung.</p>



<p>Bereits jetzt verschwinden Webseiten und Nutzer werden von Subreddits ausgeschlossen, wenn sie sich nicht an die neuen Anforderungen halten. Das Vereinigte Königreich könnte bald zu einer digitalen <strong>No-Fly-Zone</strong> werden – ein Ort, an dem Nutzer aus der ganzen Welt mit drastischen Einschränkungen konfrontiert sind.</p>



<h4 class="wp-block-heading">VPNs erleben einen Boom: Widerstand gegen die Überwachung</h4>



<p>Angesichts dieser neuen digitalen Zensur haben die Internetnutzer des UK eine natürliche Reaktion gezeigt: Sie greifen vermehrt zu <strong>VPNs</strong>, um ihre Anonymität zu wahren und die Zensur zu umgehen. Google Trends zeigt einen deutlichen Anstieg der VPN-Suchen, und auch VPN-Anbieter wie Proton VPN berichten von einer Explosion des Traffics. Es ist klar, dass die Menschen nicht bereit sind, ihre digitale Freiheit kampflos aufzugeben. Sie versuchen, ein Stück Kontrolle über ihr Online-Leben zurückzuerlangen.</p>



<p>Doch anstatt die wachsende Nutzung von VPNs als Indikator für die Unzulänglichkeit des Systems zu erkennen, argumentieren einige Politiker und Befürworter des Gesetzes, dass der Einsatz solcher Technologien eine <strong>Bedrohung für die Sicherheit von Kindern</strong> darstelle. Damit wird die einfache Wahrung von Privatsphäre als verdächtiges Verhalten gebrandmarkt.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Die neue digitale Realität: Überwachung statt Schutz</h4>



<p>Das Gesetz verfolgt nicht wirklich das Ziel, Kinder zu schützen, sondern geht viel weiter: Es schafft ein System, in dem die <strong>Identität jedes Nutzers</strong> zur zentralen Grundlage des Zugriffs auf Online-Inhalte wird. Wer sich nicht durch Gesichtserkennung oder Ausweisdokumente ausweist, verliert den Zugang. Das ist kein sicherer, sondern ein überwacht kontrollierter Raum.</p>



<p>Das Gesetz nimmt an, dass <strong>Anonymität ein Problem</strong> darstellt, das gelöst werden muss, und nicht ein Recht, das zu schützen ist. Die Bürger müssen nun beweisen, dass sie <strong>keine Bedrohung</strong> für die Gesellschaft darstellen, bevor sie das Internet überhaupt betreten dürfen. In einer Zeit, in der Datenschutz immer wichtiger wird, scheint Großbritannien den Sprung in eine Ära der <strong>biometrischen Überwachung</strong> zu wagen.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Widerstand formiert sich: Eine Petition gegen das Gesetz</h4>



<p>Der Widerstand gegen das Gesetz wächst. Eine <strong>Petition</strong>, die das Online Safety Act wieder kippen soll, hat bereits mehr als 88.000 Unterschriften gesammelt, und mit 100.000 Unterschriften wird eine <strong>parlamentarische Debatte</strong> ausgelöst. Tausende von Briten haben genug von der ständigen Überwachung und den Problemen mit fehlerhaften Technologien, die ihre Privatsphäre verletzen.</p>



<p>Das Gesetz hat sich von einem angeblichen Schutzmechanismus für Kinder zu einem <strong>Kontrollinstrument</strong> entwickelt, das die Rechte aller Bürger bedroht. Es ist an der Zeit, dass die Regierung das Gesetz überprüft und es an die Realität einer digitalen Gesellschaft anpasst, in der <strong>Privatsphäre</strong> und <strong>Sicherheit</strong> Hand in Hand gehen sollten.<br></p>



<p>Quelle:<a aria-label="reclaimthenet.org (opens in a new tab)" href="https://reclaimthenet.org/uk-age-verification-privacy-backlash" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="ek-link">reclaimthenet.org</a></p>
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